Nintendo Switch hätte auf Android basieren können: Cyanogen lehnte Kooperation ab

Rafael Thiel 4

Die Nintendo Switch erntet aktuell von allen Seiten positive Resonanz. Insbesondere der neueste Ableger der beliebten Zelda-Reihe erfreut Spieler weltweit. Um ein Haar wäre Android als OS der semi-mobilen Konsole auserkoren worden, aber Softwareentwickler Cyanogen lehnte eine Partnerschaft mit Nintendo ab.

Nintendo Switch - Alles zur Konsole.

Es ist offenbar der erfolgreichste Verkaufsstart einer Konsolen seit Jahren, das deutet zumindest die Beobachtung der Einzelhandelskette GameStop an. Doch selbst wenn nicht, die Switch ist ein Segen für Nintendo: Mit den Verkaufszahlen der eher weniger erfolgreichen Wii U kann es die Switch locker aufnehmen. Das ist erfreulich für Mitarbeiter, Führungskräfte und Fans von Nintendo, das die Gaming-Szene prägte wie kaum ein anderes Unternehmen. Dabei lief offenbar zunächst nicht alles nach Plan, denn ursprünglich war nämlich Android als Betriebssystem der Switch vorgesehen.
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In einem Tweet lässt Kirt McMaster, CEO der Cyanogen Inc., wissen, dass Nintendo einst an den frisch gegründeten Softwareentwickler herantrat und sich nach einer Partnerschaft erkundigte. Demnach wollte das japanische Unternehmen ein Betriebssystem für ein mobiles Endgerät in Auftrag geben, dessen Basis in dem Fall Android gewesen wäre. Allerdings, so zumindest der Tweet, entsprach das nicht den Vorstellungen McMasters, weswegen er auf doch recht unwirsch absagte. Offenbar war es McMaster nicht recht, dass das an sich freie und offene Android in ein geschlossenes System hätte verwandelt werden sollen.

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Nintendo geht es gut, Cyanogen indes weniger

Der Entwicklung der Switch tat das keinen Abbruch. Nintendo ist nach Jahren der Dunkelheit wieder ins Licht der Gaming-Welt getreten und plant schon für die Zukunft voraus. Letztendlich hat nur die Cyanogen Inc. verloren. Das Unternehmen steckt seit Monaten in einer Identitätskrise und musste zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Zuletzt verließ auch Mitgründer Steve Kondik den Cyanogen-Entwickler – dem Vernehmen nach keine freiwillige Trennung.

via Android Central

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