Nintendo Switch: Neue Details zum Dock, kein Touchscreen verbaut?

Peter Hryciuk 13

Nintendo hat mit der Switch gestern seine schon lange erwartete neue Konsole vorgestellt, dabei aber viel Raum für Spekulationen gelassen. Zumindest einige Details zum Tablet und Dock hat man aber noch nachgereicht.

Nintendo Switch - Ankündigungsvideo.

Nintendo Switch ohne Touchscreen?

Die Nintendo Switch ist eine Kombination aus Gaming-Tablet und stationärer Konsole. Die Joy-Con-Controller lassen sich an den Seiten des Tablets befestigen und die Konsole so auch mobil benutzen. Was im Ankündigungsvideo nicht direkt aufgefallen ist, ist die fehlende Bedienung über einen Touchscreen. Auf Nachfrage von The Verge konnte oder wollte Nintendo sich zu dem Thema nicht äußern. Es bleibt also weiterhin offen, ob die Switch nur ein normales Display besitzt oder auch per Touchscreen mit dem Finger bedient werden kann.

Ein Touchscreen wäre nicht nur in Spielen sinnvoll, sondern auch bei sonstigen Eingaben, die über Controller nur sehr umständlich umzusetzen sind – zum Beispiel Eingabe von Text.. Man wird also abwarten müssen, ob die Nintendo Switch nun mit oder ohne Touchscreen kommt. Die aktuell vermittelte Werbebotschaft würde dagegensprechen, denn sonst hätte man die Funktionsweise sicher im ersten Video gezeigt.

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Nintendo Switch Dock bringt nicht mehr Leistung

Nintendo Switch Dock

Wer gehofft hat, dass die Nintendo Switch im Dock mehr Leistung oder Speicher zur Verfügung gestellt bekommt, der wird enttäuscht. Das Dock dient nur zur Versorgung mit Energie, zum Laden des Tablets und zur Verbindung mit dem Fernseher. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Konsole im Dock auf Dauer die Leistung der verbauten Hardware besser ausnutzen kann, als im mobilen Betrieb mit dem verbauten Akku – Stichwort: Heruntertakten des Prozessors, um Akkulaufzeit zu sparen.

Mit der Switch verabschiedet sich Nintendo komplett vom Konzept der Wii U, deren Gamepad durch die ständige Verbindung zur Konsole nur sehr beschränkt mobil einsatzfähig war. So beschreitet das Unternehmen aber auch neue Wege und geht sicher, dass man beim mobilen Gaming keine Kompromisse eingehen muss.

Quelle: ign via theverge

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