Nintendo Switch: Neue Patente zur Hardware erklären wie die Konsole funktioniert

Martin Eiser 2

Die große Nintendo-Switch-Präsentation findet zwar erst im Januar statt, aber frisch veröffentlichte Patente verraten interessante Fakten über die neue Konsole. Die Tablet-Einheit hat beispielsweise einen Touchscreen, erkennt Bewegungen und wird im Mobil-Modus gedrosselt.

Nintendo Switch - Ankündigungsvideo.

Bereits im Juni hat Nintendo eine ganze Reihe von Patenten eingereicht, die sich mit der neuen Konsole des Herstellers befassen. Nun wurden die Dokumente endlich veröffentlicht, die sich mit Nintendo Switch beschäftigen und sie verraten eine Reihe technischer Details über die Funktionsweise der Konsole. Dazu gehört übrigens auch ein VR-Headset, das wie Google Cardboard funktioniert, über das wir bereits an anderer Stelle berichtet haben.

Diese Informationen lassen sich dem Patent entnehmen:

  • Touch-Panel / Touchscreen für Mobil-Einheit wird erwähnt
  • Gyro-Sensoren in Controller und Mobil-Einheit
  • vier halbe oder zwei ganze JoyCon sind gleichzeitig nutzbar
  • JoyCon hat Schultertasten
  • JoyCon mit Steuerkreuz statt Analogstick ebenfalls bestätigt
  • JoyCon mit Infrarot-Kamera, die Bewegungen, Gesten und Nutzer erkennt, den Puls messen und wie eine Wii-Sensor-Bar genutzt werden kann
  • JoyCon mit Rumble-Motoren
  • JoyCon mit NFC (wahrscheinlich für Amiibo-Unterstützung)
  • JoyCon lässt sich auch ohne Konsole laden
  • Im Dock scheint ein weiterer Lüfter verbaut zu sein
  • Mobil-Modus ist gegenüber dem Konsolen-Modus leicht gedrosselt, um die Batterie zu schonen (Leistung, Auflösung und Lüfter)
  • Zubehör, das die Mobil-Einheit zum VR-Headset macht
  • Inhalte können gleichzeitig auf Mobil-Einheit und TV angezeigt werden
  • Mobil-Einheit hat einen Sensor, um die Helligkeit zu regeln
  • Mobil-Einheit hat internen Speicher und unterstützt Speicherkarten
  • Mobil-Einheit hat Magnetsensor, um ein Cover zu erkennen wie beim iPad
  • wahrscheinlich mit USB-C

Die JoyCon-Steuerungseinheiten scheinen kleine Alleskönner zu sein. Es sind viele verschiedene Funktionen verbaut und Nintendo plant offenbar bereits, weitere Varianten auf den Markt zu bringen, um etwa auch einen Controller mit Steuerkreuz anbieten zu können. Von Entwicklern wurde die Batterielaufzeit der Mobil-Einheit kritisiert, aber offenbar setzt die finale Hardware auf ein paar Kniffe, um sie zu verlängern. Dass die Leistung unterwegs reduziert wird, kann durchaus sinnvoll sein. Laut Gerüchten unterstützt die Hardware im Mobil-Modus lediglich eine 720p-Auflösung, während im Konsolen-Modus 1080p unterstützt werden.

Nintendo Switch soll im März 2017 erscheinen. Die offizielle Ankündigung findet am 13. März 2017 statt. Anbei noch eine Auswahl der Bilder, die dem Patent beigefügt waren. Die kompletten Unterlagen gibt es beim US-Patentamt.

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Quelle: US-Patentamt, NintendoEverything

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