Nintendo Switch: Pixelfehler sorgt für verärgerte Spieler

Luis Kümmeler

Die Freude einiger Spieler über die neue Hybrid-Konsole Nintendo Switch wird durch diverse Hardware-Probleme getrübt, darunter lästige Pixel-Fehler im LCD-Bildschirm des Geräts. Und während sich Nintendo offenbar bewusst ist, dass sogenannte „tote Pixel“ für Probleme sorgen, sieht der Hersteller diese offenbar nicht als Mangel und somit als Reklamierungsgrund an.

Nintendo Switch: Japanisches Hardware Video.

Seit dem vergangenen Freitag ist die neue Hybrid-Konsole Nintendo Switch endlich auf dem Markt, doch die Freude vieler Spieler erhielt schon nach der ersten Inbetriebnahme des Geräts einen deutlichen Dämpfer. Wie Spieler in Internetforen wie Neogaf und Reddit berichten, kann etwa der Dock der Konsole für Kratzer auf dem Bildschirm sorgen, der linke Joy-Con leidet häufig unter Verbindungsabbrüchen, und einige Spieler sehen sich auch von „toten Pixeln“ geplagt – schwarz bleibenden Punkten im LCD-Display der Konsole, die natürlich gerade im Fall eines Spielehandhelds äußerst störend ins Gewicht fallen können.

Nintendo Switch: So stabil ist die Hardware der neuen Konsole

Nintendo ist sich des Problems vereinzelt auftretender Pixeldefekte durchaus bewusst, sieht diese aber offenbar nicht als Reklamierungsgrund an. „Eine geringfügige Anzahl von Pixeln, die immer hell oder dunkel sind, ist eine Eigenschaft von LC-Bildschirmen. Dies ist normal und stellt keinen Mangel dar“, schreibt das Unternehmen etwa im offiziellen Nintendo-Switch-FAQ auf der Seite von Nintendo Deutschland. Was das Unternehmen hierbei als „geringfügige Anzahl“ definiert, ist unklar.

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Tatsächlich waren Pixelfehler bei LCD-Displays gerade in den Kindertagen der Technik noch recht häufig vertreten, sind jedoch mit fortschreitender Entwicklung durchaus seltener geworden. Wer das Pech hat, ein Switch-Exemplar mit störenden Pixeldefekten erwischt zu haben, muss wohl auf Händlerkulanz hoffen, wenn die gängigen Umtauschfristen abgelaufen sind.

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