Oculus jetzt offener für Mac-Unterstützung – aber nicht in den nächsten sechs Monaten

Florian Matthey

Wann wird sich Oculus Rift mit einem Mac nutzen lassen? Einer der Mitgründer des Unternehmens zeigt sich mittlerweile zumindest offener für eine Unterstützung. In den nächsten sechs Monaten sei diese aber nicht geplant.

Oculus Rift: Trailer zum Spiele-Line-Up.

Vor einem Jahr erklärte der Oculus-Mitgründer Palmer Luckey, dass man Macs ja gerne unterstützen würde – wenn Apple „jemals einen guten Computer veröffentlichen sollte“. Luckeys Argument war, dass Apple in Mac einfach zu schwache Grafikchips integriere, sodass nicht genug Rechenleistung für das Virtual-Reality-Headset zur Verfügung stehe. Die Systemanforderungen von Oculus Rift sind für Windows-Rechner auch entsprechend hoch.

Mittlerweile allerdings nicht mehr so hoch wie vor einem Jahr: Aufgrund von Softwareoptimierung reichen mittlerweile auch Grafikchips wie Nvidia 960, Intel i3-6100 und AMD FX4350. Das aktuelle 15-Zoll-MacBook-Pro wäre also leistungsstark genug. Dennoch wird es zumindest in naher Zukunft keine Mac-Unterstützung geben.

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In einem Interview mit TechCrunch erklärt Nate Mitchell, ein weiterer der vier Oculus-Mitgründer, dass man für eine Mac-Unterstützung durchaus offen sei – ohne Kritik an den von Apple verwendeten Grafikkarten zu üben. Man möchte das macOS unterstützen, allerdings sei dafür viel Zeit und Energie nötig. Deshalb sei die Mac-Unterstützung auch nicht Teil der „Roadmap“ für die nächsten sechs Monate.

Die Hoffnung auf eine Unterstützung von Macs scheint also zumindest größer geworden zu sein als vor einem Jahr. Auf absehbare Zeit wird ein PC aber Voraussetzung für das VR-Erlebnis mit Oculus bleiben.

Quelle: TechCrunch via Mac Rumors

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