Oculus Rift: Der Erfinder erwartet noch keine Begeisterung

Marco Schabel 3

Schon bald werden alle Spieler die Möglichkeit haben, mit verschiedenen Headsets in die Virtuelle Realität einzutauchen. Ein solches Headset ist die Oculus Rift, die als die fortgeschrittenste PC-Technologie gilt. Laut einem ihrer Erfinder werden aber keine Begeisterungsstürme erwartet.

Die 5 besten Games für die Oculus Rift:

Top 5 Games für Oculus Rift.

Project Morpheus, HTC Vive, Samsung Gear oder Oculus Rift. Die bekanntesten Namen im Bereich der Virtual Reality sind entweder schon auf dem Markt oder sollen im kommenden Jahr für alle veröffentlicht werden. Sie alle erlauben es den Nutzern verschiedener Plattformen, die Spiele noch intensiver zu erleben, als so schon. Die wohl Bekannteste dieser Technologien ist die Oculus Rift, die vor allem für den PC entwickelt wird, aber auch irgendwie mit der Xbox One funktionieren wird. Erfunden wurde die Hardware unter anderem von Palmer Luckey, der trotz des Hypes um die Technologie auf dem Boden bleibt.

Der 22-Jährige stellt sich nicht hin und behauptet, dass die Oculus Rift das großartigste Stück Hardware ist, welches es auf dem Markt gibt. Im Gegenteil. Laut Luckey sei die Virtuelle Realität, wie es sie heute gibt, noch längst nicht ausgereift. Er ist aber davon überzeugt, dass es eines Tages möglich sein wird, die geplanten und versprochenen immersiven Erlebnisse auch zu liefern, möglicherweise sogar ohne ein zusätzliches Headset.

Zusätzlich betonte er, dass er nicht mit Leuten über die Oculus Rift und virtuelle Realität diskutiere, die es noch nie ausprobiert haben. Erst wenn beide Seiten die gleichen Vorbedingungen haben und wissen, worüber sie sprechen, sei eine Diskussion möglich. Auf der anderen Seite könne es auch jene geben, die hinterher noch immer keine Lust darauf haben. Diese werden laut Luckey aber vielleicht ihre Meinung ändern, wenn die Technologie besser und günstiger wird. Es sei demnach alles eine Frage der Zeit und des Geldes. Und natürlich muss auch die verfügbare Software vorhanden sein. Es müsse so viel sein, dass nurnoch die größten Verweigerer sagen können, dass sie nichts mit der virtuellen Realität anfangen können.

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Luckey glaubt, dass die Kritiker verstummen werden

„Ich finde es schwer zu glauben, dass es bedeutsame kritische Stimmen geben wird, die behaupten, dass die Technologie nie interessant wird“, so der Oculus Rift-Erfinder. Er gibt an, dass diese ablehnenden Stimmen vor allem daran zweifeln werden, dass es eines Tages viel Content geben wird oder die Hardware günstiger wird. Wie er einräumt, haben diese Stimmen kurzfristig vielleicht auch recht. Langfristig sei es aber unmöglich die virtuelle Realität aufzuhalten.

„Ich erwarte nicht, dass jeder Interesse an VR hat, wie sie heute ist. Das ist ehrlich gesagt nicht mehr als ein sehr teurer und primitiver Machbarkeitsnachweis, verglichen damit, wo wir hinwollen. Der Punkt, auf den die Science Fiction hindeutet. Aber es wird unausweichlich besser.“ – Palmer Luckey

Die Oculus Rift soll Anfang 2016 veröffentlicht werden und erscheint serienmäßig mit einem Xbox One-Controller. Einen festen Preis gibt es noch nicht, allerdings heißt es von den Machern, dass ihr mit um die 1.500 Dollar für das Gesamtpaket (einschließlich Rechner) rechnen müsst.

Oculus Rift - Trailer.

 

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