Oculus Rift: PlayStation VR ist keine Konkurrenz!

Marco Schabel 24

Virtual Reality soll dieses Jahr die Welt erobern. Den Anspruch als Marktführer will dabei sicherlich die Oculus Rift. Doch was ist mit den anderen Headsets? Zumindest die PlayStation VR ist schon einmal keine Konkurrenz.

Die 5 besten Games für die Oculus Rift:

Top 5 Games für Oculus Rift.

Erst in dieser Woche hat Oculus VR endlich bekannt gegeben, was die Oculus Rift kosten wird, wenn sie im März veröffentlicht wird. Und der Preis ist recht happig. 599 Dollar und 699 Euro wären fällig, wenn ihr in die Welt der virtuellen Realität eintauchen wollt. Auch wenn das jetzt nach einem echten Downer klingen mag, scheint das Gerät dennoch wegzugehen, wie warme Semmeln. Die ersten Lieferungen sind bereits komplett ausverkauft, wodurch die Interessenten mittlerweile bis in den Sommer warten müssen, um eine Oculus Rift zu ergattern. Da ist es gut, dass es noch andere Konkurrenten gibt, wie zum Beispiel die PlayStation VR, die sogar um die 800 Dollar kosten könnte. Wobei Konkurrenz vielleicht der falsche Ausdruck ist, zumindest wenn es nach Oculus Rift-Entwickler Palmer Luckey geht.

Ist VR schon tot, bevor sie zum Leben erwacht?

Oculus Rift Kickstarter Update.

Darum ist die PSVR keine Konkurrenz für die Oculus Rift

Dieser hat sich jüngst in einem Interview zur PlayStation VR geäußert, als ihm gesagt wurde, dass Sonys Headset am besten positioniert sei, um sich mit der Oculus Rift zu messen. Währen Luckey diplomatisch zum Teil zustimmte, betonte er aber auch, dass die PlayStation VR der Oculus Rift nicht gefährlich werden kann. Dies läge vor allem daran, dass Sony und seine Firma ganz unterschiedliche Wege einschlagen würden und es auf unterschiedliche Märkte abgesehen hätten. Ein anderer Grund sei aber auch, dass die PlayStation VR technisch weit hinter der Oculus Rift läge.

 Ich denke, dass es nicht allzu viele PlayStation 4-Besitzer geben wird, die nicht auch einen Gaming-PC besitzen und rausgehen, um die knapp 1.500 Dollar in die Rift und einen PC zu investieren. Es ist wirklich ein komplett anderer Markt. Sie bringen die Virtual Reality zu einer komplett anderen Kundengruppe, die von vorneherein nie wirklich ein Teil unseres Marktes waren. Zudem muss ich anmerken, dass ihr Headset längst nicht so High-End ist, wie das unsere – auch wenn ich denke, dass es trotzdem ganz gut ist – und die PlayStation 4 ist nicht annähernd so kraftvoll wie unsere empfohlenen Systemanforderungen – Palmer Luckey

PlayStation VR trotzdem kaufen! *

Im weiteren Verlauf merkte der Oculus Rift-Erfinder an, dass er bereits von Sonys Plänen wusste, bevor die Kickstarter-Kampagne für die Oculus Rift startete. Zudem sei Sony zu diesem Zeitpunkt eingeladen worden, um sich die Technologie der Oculus Rift-Macher anzusehen. Dies sei ein Teil seines Pans gewesen, VR groß zu machen. Es habe laut Luckey ein reger Austausch stattgefunden, welcher zum Ziel hatte, dass Sony weiß, wie sie es richtig machen.

Die Oculus Rift wird ab dem 28. März verkauft, während Sonys PlayStation VR noch keinen Termin und auch keinen Preis hat. Es wird erwartet, dass diese Details im März veröffentlicht werden sollen. Innerhalb dieses Jahres sollen beide Plattformen mit jeweils mindestens 100 Spielen versorgt werden. Für Sonys Headset ist noch eine extra-Konsole notwendig, um überhaupt lauffähig zu sein.

So gibt es VR für gerade einmal 10 Euro

PlayStation VR PlayStation 4.

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