Oculus Rift: ZeniMax fordert den Verkaufsstopp der VR-Brille vor Gericht

Marvin Fuhrmann

Der Streit zwischen ZeniMax und Oculus geht in die nächste Runde. Nachdem der VR-Konzern bereits Strafen in Höhe von 500 Millionen Dollar zahlen musste, fordert der Spiele-Publisher nun den Verkaufsstopp der VR-Hardware. Doch wird dieser Forderung vor Gericht stattgegeben?

Oculus Rift - Teaser.

Schon seit vielen Monaten wütet vor Gericht der Streit zwischen Spiele-Publisher ZeniMax, dem Mutterkonzern von Spieleentwickler Bethesda, und dem VR-Hersteller Oculus. In einem ersten Urteil, in dem es um die Verletzung von Verschwiegenheitserklärungen und den Bruch von Vertragsinhalten ging, musste Oculus bereits 500 Millionen US Dollar Strafe an den Publisher zahlen. Doch nun fordert ZeniMax noch mehr vor Gericht.

Der erste Streit zwischen ZeniMax und Oculus

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, fordert ZeniMax, dass der Programmcode der Oculus Rift aus dem Verkehr gezogen wird. Dies würde im Grunde einem Verkaufsstopp gleich kommen, da die Brillen natürlich alle auf demselben Code basieren und damit verkauft werden. Zudem befindet sich der Code der Oculus Rift in mehreren Spielen und Engines, sodass diese auch von dem Verbot betroffen werden könnten. Experten meinen, dass dadurch ein enormer Schaden an der VR-Branche entstehen könnte, die sich gerade noch im Aufbau befindet.

Gibt es umfangreiche VR-Spiele?

Aktuell werden die Forderungen vor einem Gericht in Dallas verhandelt. ZeniMax hat bereits bekanntgegeben, dass sie auch mit einem Anteil der Lizenzrechte zufrieden sind. Theoretisch könnte es also auch zu einer außergerichtlichen Einigung kommen. ZeniMax fordert dann 20 Prozent aller Umsätze der Oculus Rift für die kommenden zehn Jahre. Wie das Gericht in diesem Fall entscheiden wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. (Quelle: Reuters)

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