Oculus vs. ZeniMax: Schlammschlacht geht vor Gericht weiter

Marvin Fuhrmann

Der Rechtsstreit zwischen Oculus und ZeniMax will einfach kein Ende finden. Nachdem der Mutterkonzern von Blizzard den Verkaufsstopp der VR-Brille gefordert hat, will John Carmack, CTO von Oculus, nun Geld aus einem längst vergangenen Deal der beiden Unternehmen.

Oculus Rift - Teaser.

Oculus und Zenimax streiten sich aktuell bis aufs Blut. Nachdem das VR-Unternehmen 500 Millionen Dollar an den Mutterkonzern von Bethesda zahlen musste, war es noch nicht getan. Danach forderte ZeniMax auch noch, dass der Code, der in der Oculus Rift schlummert, eingezogen wird. Dies käme einem Verkaufsstopp der Brille gleich und würde Oculus vermutlich in den Ruin treiben. Und nun holt der VR-Hersteller zum Gegenschlag aus und verklagt ZeniMax.

ZeniMax fordert Verkaufsstopp der Oculus Rift

Dabei geht es genauer gesagt, um John Carmack, den CTO von Oculus. Dieser hat 2009 seine Firma id Software an ZeniMax verkauft und war dort noch bis 2013 angestellt. Danach wechselte er zu Oculus. Nun behauptet Carmack, dass die Mutterfirma von Bethesda und id Software ihm noch Geld aus dem damaligen Deal schuldet. Dabei soll es um satte 22,5 Millionen Dollar gehen.

Wie die Seite Dallas News berichtet, sollte die Firma damals für 150 Millionen Dollar verkauft werden. Doch ZeniMax hätte laut Carmack den letzten Teil des Geldes nicht in Cash parat gehabt und das Ganze weiter ausgesessen. Zudem sollen sie Carmacks Anfrage abgelehnt haben, den restlichen Teil in Aktienanteile umzuwandeln.

Das Ende von Oculus Rift?

ZeniMax selbst behauptet, dass die Forderungen völlig aus der Luft gegriffen wären. Carmack würde laut dem Unternehmen aufgrund der aktuellen Entwicklungen versuchen, einen Gegenschlag gegen ZeniMax zu landen. Nun soll das Ganze wieder vor Gericht gehen. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, lässt sich aktuell nicht wirklich sagen. (Quelle: Dallas News)

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