Virtual Reality: Oculus arbeitet an kabellosem 200-Dollar-Standalone-Headset

Sandro Kreitlow

Facebooks Virtual Reality-Unternehmen Oculus arbeitet an einem kabellosen VR-Headset, das komplett eigenständig läuft und dementsprechend keinen Rechner und kein Smartphone benötigt. Was steckt dahinter? 

Introducing the Santa Cruz Prototype.

Wie Bloomberg berichtet, plant Oculus 2018 eine Standalone-VR-Brille auf den Markt zu bringen. Das bedeutet, dass das neue Headset mit dem Projektnamen Pacific ohne Rechner und ohne Smartphone auskommen soll. Wie viel technisch in der neuen Hardware steckt, ist fraglich, schließlich plant Oculus einen Verkaufspreis von nur 200 Dollar. Damit würde diese kommende VR-Brille nur einen Drittel der originalen Oculus Rift kosten, die allerdings noch mit einem leistungsstarken Rechner verbunden werden muss. Schon im letzten Jahr hatte Oculus einen VR-Prototypen namens Santa Cruz vorgestellt.

Virtual Reality - Fluch oder Segen?

Was Mutterkonzern Facebook damit vorhat? Das Standalone-Headset ist für Gaming, Videos und soziale Anwendungen geplant. Letzterer Punkt könnte dabei besonders wertvoll für das Zuckerberg-Unternehmen sein. Der Facebook-Gründer höchstpersönlich stellte bereits letztes Jahr eine Demo vor, die das Vorhaben Facebooks bereits zeigte: Mittels VR-Brille transportierte sich der Facebook-Chef zu zwei seiner Mitarbeiter ins Facebook Hauptquartier. Sie wurden als Avatare dargestellt, die an Charaktere aus einem Trickfilm erinnerten. So stellt sich Facebook also Kommunikation in der Zukunft vor:

Grafisch aufwendige Spiele darfst du allerdings nicht erwarten. Die Technik einer so kleinen Hardware, die sich am Hinterkopf befindet, ist technisch logischerweise nicht so stark wie ein Leistungsrechner. Des Weiteren ist die Akku-Laufzeit für aufwendige Spiele ein Hindernis. Zumindest soll dank der neuen Brille aber ein deutlich größerer Markt erreicht werden.

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