Keine Lust mehr auf Android-Gaming: OUYA-Gründer verlässt das Team

Martin Malischek 1

Die OUYA: Einst ein Kickstarter-Projekt - mittlerweile finanziell unabhängig. Viele sahen die Konsole als Konkurrent der „richtigen“ Spielekonsole, die auch als allgemeine mediale Bespaßungs-Zentren fungieren. Doch weit gefehlt: Viele waren enttäuscht von der Konsole und hatten sich mehr erwartet. Einer der Mitgründer von OUYA verlässt nun das Team.

Keine Lust mehr auf Android-Gaming: OUYA-Gründer verlässt das Team

Muffi Ghdiali hat das OUYA-Team verlassen. Er war vor allem für die Hardware der Konsole zuständig. Vorher war er für Amazon tätig. Auch dort hatte er für die Hardware gesorgt, allerdings für das Kindle. Die Frage ist natürlich, ob Muffi einen persönlichen Beweggrund hatte oder er allgemein nicht mehr an das Projekt Android-Gaming glaubt.

OUYA: Gameplay.
Das Gerät hatte von Anfang an mit Problemen zu kämpfen: Mäßig verarbeitete Controller und nicht die breite Massen an Spielen, die man sich vorgestellt hatte. Zwar hat die Android-Konsole mittlerweile auch zu uns gefunden und steht sogar in Technik-Läden: Jedoch wird sie dort „präsentiert“ als müsste man sie unter der Ladentheke verkaufen, wie Schmuddelheftchen.

Trotz allem: Die OUYA 2 wird bereits entwickelt und wir sind gespannt, ob das Entwickler-Team aus seinen Fehlern gelernt hat.

Quelle: techcrunch

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