Einigen Spielern war aufgefallen, dass Sony dieses Jahr keine Indie-Games auf der E3-Pressekonferenz gezeigt hat. In einem Interview mit Gamesindustry äußert sich der Global Boss of Sales und Marketing, Jim Ryan, zu dem Stellenwert von Indie-Games für die PlayStation 4.

 

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PlayStation Experience 2016 - Indie Showcase Trailer

Waren Indie-Games vor ein paar Jahren noch ein fester Bestandteil von Sonys E3-Pressekonferenzen, gab es weder in diesem noch im letzten Jahr solche Titel auf der wichtigsten Gaming-Expo des Jahres zu bestaunen. Dies wirft die Frage auf, ob Indie-Games mittlerweile einen geringeren Stellenwert für das Studio haben.

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Jim Ryan erklärt, dass es nahezu unmöglich sei eine Collage mit zehn Indie-Games in einer Minute zu zeigen, die diesen Spielen gerecht würde. Stattdessen würden sie dadurch an Bedeutung verlieren und falsch repräsentiert werden. Es würde daher geradezu als verschwendete Zeit angesehen, diese Games so vorzustellen.

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So wollte Sony gerade zu Beginn der PS4 zeigen, dass Indie-Games einen wichtigen Platz auf der neuen Konsole haben. Es sei also richtig gewesen, im Jahr 2013 und 2014 über diese kleinen Games zu sprechen. Mittlerweile seien Indie-Games weniger relevant für das Studio, so Ryan. Viel wichtiger sei es, über VR zu reden.

Stimmst du Sony zu, dass Indie-Games weniger relevant für die Vermarktung der PS4 geworden sind? Sollte der Publisher wirklich stattdessen VR so sehr forcieren?