Sony: User & Gewinn durch Mikrotransaktionen sind wichtiger als Hardware

Stephan Otto

Kommen bald Mikrotransaktionen für PS-Exklusivspiele? Sony sind aktive Nutzer wichtiger als der Verkauf von Hardware, daher will sich das Unternehmen in Zukunft auch verstärkt mit dem Thema Ingame-Käufe auseinandersetzen.

Im Rahmen der hauseigenen Finanz-Konferenz machte Sony deutlich, dass der PlayStation Store eine immer wichtigere Einnahmequelle darstellt und bereits die Hälfte aller Einnahmen aus Verkäufen und Abonnements im Store stamme. Vor allem durch Mikrotransaktionen in Spielen von Fremdentwicklern mache Sony eine Menge Geld, das Unternehmen wird zu einem kleinen Anteil an jeder Transaktion beteiligt. Bei eigenen Spielen hingegen sei noch eine Menge Potenzial vorhanden.

PlayStation Plus November 2017 Trailer.

John Kodera, neuer Präsident von Sony, kündigte laut Dualshockers daher an, dass sich das Unternehmen in Zukunft stärker in diesem Bereich engagieren und unter seiner Führung entsprechende Maßnahmen ergreifen werde.

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Sony machte außerdem klar, dass auch die Hardware des Unternehmens noch immer eine extrem wichtige Rolle spiele. Das Unternehmen müsse sich aber auch anschauen, wie viel Zeit User tatsächlich mit den einzelnen Services verbringe, wie aktiv die Nutzer sind und wie sie sich langfristig an das Unternehmen binden lassen. Mikrotransaktionen könnten ein Weg sein, allerdings mussten die PlayStation-User erst vor kurzem eine Anhebung der Abo-Gebühren für PS Plus in Kauf nehmen.

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