Das ging aber schnell: Laut Analysten nähert sich Sony mit der Next-Gen Plattform PS4 bereits jetzt dem Punkt, an dem sich die Produktion der Konsole refinanzieren soll.

 

PlayStation 4

Facts 

Bei der Produktion von Konsolen ist es üblich, dass Hersteller zur Markteinführung bei jeder verkauften Einheit keinen Gewinn machen, sondern sogar draufzahlen. Bei einem Verkaufspreis von 399 US-Dollar und 399 Euro betragen die Produktionskosten von Sonys PlayStation 4 381 US-Dollar, wobei davon 372 US-Dollar an Materialkosten anfallen. Doch auch der Handel will selbstverständlich am Verkauf des Gerätes verdienen, was die Hardware-Verkäufe für Sony zunächst zu einem Verlustgeschäft macht. Die eigentlichen Gewinne werden zu Beginn des Konsolenzyklus mit dem Verkauf von Spielen und anderen Inhalten verdient.

Im Vergleich zur Vorgänger-Plattform PS3 sei die neue Konsole schon jetzt weitaus günstiger zu produzieren, was die Zeitspanne bis zu dem Punkt, an dem Verluste ausgeglichen werden, deutlich verkürzt. Das Design sei gezielt darauf ausgerichtet, vermuten Analysten.

Dabei solle die Leistung jedoch keinesfalls zu kurz kommen. Gingen bei der PS3 noch lediglich 29 Prozent der Materialkosten für Prozessor und das zugehörige DRAM drauf, sind es jetzt mit 188 US-Dollar etwas mehr als  50 Prozent. Gespart hat Sony hingegen beim Laufwerk, welches mit 28 US-Dollar anstatt 66 US-Dollar bei der Vorgänger-Konsole weitaus günstiger ist.

Seit dem 15. November 2013 ist die neue PlayStation in den USA erhältlich, bei uns erscheint sie jedoch erst am 29. November 2013. Sony zeigte sich mit den ersten Verkaufszahlen überaus zufrieden.

Quelle: IHS

Amélie Middelberg
Amélie Middelberg, GIGA-Experte.

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