Wenn es um die Exklusivspiele für die PlayStation-Konsolen geht, hat Sony einige wenige, aber ziemlich wichtige Kriterien.

 

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In den vergangenen Jahren hat Sony immer wieder einige herausragende Exklusivspiele für die PlayStation-Plattformen auf den Markt gebracht. Dazu zählen unter anderem solche Hits wie God of War, The Last of Us oder Horizon: Zero Dawn. Dass diese sogenannte Exclusives dermaßen gut bei den Spielern ankommen, ist jedoch nur sehr bedingt ein Zufall. Sony hat diesbezüglich nämlich strenge Kriterien.

Das hat Shawn Layden, seines Zeichens Chef von Sony Interactive Entertainment America im Rahmen der Gamelab-Konferenz erklärt. Dabei spielen vor allem drei Grundpfeiler eine wichtige Rolle, von denen die potenziellen Exclusives optimalerweise alle drei vorweisen können muss.

Im Idealfall ist ein solches Spiel das erste seiner Art oder in einem Genre, das es bisher in dieser Form zuvor noch nicht gegeben hat. Als Beispiele nannte er hierfür beispielsweise SingStar und Parappa the Rapper. Des Weiteren sollte es das beste Spiel seiner Art sein. Wer also an Action-Adventures denkt, sollte ein Kaliber wie Uncharted oder God of War abliefern.

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Hinzu kommt die Kategorie „muss“, also Spiele, die ein Studio abliefern muss, um bestimmte Ziele überhaupt erfüllen zu können – auch wenn sie zunächst wenig bis gar keinen Profit abwerfen. Als Beispiel hierfür nannte Layden die ersten Spiele für PlayStation VR, die dafür gesorgt haben, die neue VR-Plattform anzukurbeln. Natürlich erfüllen viele Spiele nicht alle drei Kriterien, doch sie sind ein guter Anhaltspunkt für die spätere Auswahl seitens Sony.