PlayStation Neo: Entwickler mit dem neuen Modell angeblich gar nicht glücklich

Marco Schabel 14

Aktuelle Gerüchte besagen, dass Sony mit der PlayStation Neo (auch 4.5 oder PS4K) strikte Regeln für die Entwickler aufgestellt hat. Ein Umstand, mit dem viele Studios offenbar nicht ganz zufrieden sind.

PlayStation VR Funktionen im Detail (Sony).

Wenn die seit einiger Zeit herumgeisternden Gerüchte stimmen, dann lässt Sony aktuell eine verbesserte Version der PlayStation 4 entwickeln, die auf den Codenamen PlayStation Neo hört, aber auch als PlayStation 4.5 oder PlayStation 4K bekannt ist. Durch die stärkere Hardware soll auch die Ausgabe von Spielen in 4K-Auflösung bewerkstelligt werden. Um das zu erreichen, soll Sony den Entwicklerstudios einen umfangreichen Regelkatalog aufgestellt haben. Darin steht offenbar nicht nur, dass es keine Titel geben darf, die nicht mindestens eine 1080p-Auflösung besitzen, sondern auch, dass jedes entwickelte Spiel nicht ausschließlich auf die neue Hardware setzen darf. Alle künftigen Titel müssen demnach auch auf der derzeitigen PlayStation 4 laufen.

  Das sind die (angeblichen) technischen Daten der PlayStation Neo

Die PlayStation Neo bietet, wie erst kürzlich durchsickerte, eine nicht unerheblich bessere Hardware, die größere Spielwelten, 4K-Auflösung, garantierte 60 Frames und viel mehr verspricht. Blöd ist nur, wenn sie dafür gar nicht effektiv genutzt werden kann. Colin Moriarty von Kindafunny gab jetzt via Twitter zu verstehen, dass er aus vertrauenswürdigen Quellen vom größten Teil der Entwickler gehört habe, dass diese mit der PlayStation Neo regelrecht unglücklich sind. Einen Basis-Modus für die alten Modelle zu entwickeln und die Spieler auch im PlayStation Network nicht trennen zu dürfen (was für Neo-Käufer Einbußen vor allem im Bereich der Frames und Darstellung bedeutet), ist dabei nicht nur aus technischer Sicht unschön. Demnach beschweren sich die besagten Spielemacher vor allem über die zusätzliche Arbeit, Planung und Kosten, die damit einhergehen. Zudem können auch noch weitere Schwierigkeiten entstehen, die wohl vor allem die Kompatibilität untereinander betreffen.

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Wer genau seinen Unmut äußerte, ließ Moriarty allerdings offen. Sony selbst hat sich bislang nicht zur PlayStation Neo geäußert, die mutmaßlich im Rahmen der E3 im Juni vorgestellt werden soll. Ob die Konsole, die auch hinsichtlich der PlayStation VR entstehen soll, überhaupt Anklang finden wird, ist angesichts obiger Aussagen allerdings fraglich.

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