PSN-User wird wegen Rassismus und einem großen Missverständnis gebannt

Marvin Fuhrmann

Ein PSN-User hat derzeit mächtige Probleme wegen seines User-Namen bekommen. Ein Bann wurde durch Sony ausgesprochen, weil er angeblich rassistische Botschaften nutzen würde. Dabei handelt es sich aber nur um einen Spitznamen für den User.

Enrique lebt in Mexiko und ist PS4-Zocker. Zumindest war er das noch vor ein paar Tagen. Er hat stundenlang in zahlreichen Spielen verbracht und jede Sekunde davon genossen. Doch eines Tages wurde ihm der Zugang verwehrt. Auf eine Nachfrage beim Sony-Support wurde ihm mitgeteilt, dass sein PSN-Name „Kike“ zu seiner Sperrung geführt hätte, weil dieser ein rassistischer Begriff wäre. Auf Reddit schreibt Enrique:

Ganz ohne Gefahr, gebannt zu werden:

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„Meine Online ID ist/war „Kike_0615“. Kike ist eine Kurzform meines Namens Enrique und in Mexiko nennen mich eine Menge Leute Kike. Es wird „Kee-Kay“ ausgesprochen. Nach einigen Nachforschungen habe ich herausgefunden, dass dies offenbar ein beleidigender Begriff für jüdische Menschen ist. Es tut mir wirklich leid, wenn ich jemanden mit meinem Nick-Namen vor den Kopf gestoßen habe, aber ich schwöre bei Gott, dass dies mein Spitzname seit meiner Kindheit ist. Ich habe in der Highschool sogar Fußballtrikots mit meinem Spitznamen getragen.“ 

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Bislang hat sich Sony noch nicht bei dem verzweifelten Enrique gemeldet. Zumindest sollte ihm die Möglichkeit gegeben werden, seinen Namen auf der PS4 zu ändern. Das Feature wird sonst erst im kommenden Jahr für die Konsole eingeführt. Enrique sagt, dass er den Namen auf jeden Fall ändern würde, wenn er dafür wieder auf seine geliebten Games zugreifen kann.

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