Noch vor wenigen Jahren war Bewegungssteuerung ein ganz großes Thema der Spieleindustrie. Das Interesse an der Bewegungssteuerung sinkt jedoch von Tag zu Tag. Nun hat sich PlayStation-Boss Shuhei Yoshida zur PlayStation Move geäußert, die ihrer Zeit sogar voraus gewesen sein soll.

 

PlayStation 4

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Könnt ihr euch noch an PlayStation Move erinnern? Das ist der bunte Motion-Controller, den Sony Ende 2010 für die PlayStation 3 veröffentlicht hatte, um die Spieler von der Couch hoch zu holen und etwas mehr Bewegung ins Spiel zu bringen.

Warum von PlayStation Move derzeit kaum etwas zu hören ist, liegt laut dem PlayStation-Boss Shuhei Yoshida an der einfachen Tatsache, dass die Bewegungssteuerung tot sei. Sogar Microsoft hat sich damit abgefunden, die Xbox One ohne Kinect in den Handel zu bringen und bei Nintendo wird der Fokus auf das Second-Screen-Erlebnis gelegt.

„Motion-Gaming war ein großes Ding, aber aktuell geht es der Bewegungssteuerung genauso wie den Tanz- und Musikspielen und den Gitarrenspielen. Ich glaube es besteht aktuell fast gar kein Interesse daran.“, so die Meinung von Yoshida.

Laut Yoshida sei PlayStation Move seiner Zeit voraus gewesen, da man ein sehr präzises und akkurates 3D-Eingabegerät entwickelt habe, welches jedoch nur bei 2D-Bildschirmen in den Einsatz gekommen ist. Der PlayStation-Chef glaubt daher, dass PlayStation Move mit der Veröffentlichung der Virtual-Reality-Brille „Project Morpheus“ wieder zurückkehren wird. Wer sich in einer 3D-Spielwelt aufhält, möchte darin auch mit Objekten interagieren. Dazu wäre der hauseigene Motion-Controller bestens geeignet, meint Yoshida.

The Assembly Project Morpheus E3 Trailer

Quelle: GameSpot

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Richard Nold
Richard Nold, GIGA-Experte.

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