PlayStation 4: Bekenntnisse einer Konsolen-Jungfrau

Daniel Nawrat 10

Videospiele haben mich schon seit meiner Kindheit begeistert. Jedoch habe ich bislang fast ausschließlich auf dem PC gespielt. Irgendwann wurde ich dann aber doch neugierig, wie es wohl auf der anderen Seite aussieht. Was ich die letzten Jahre wohl so verpasst habe?

Die 500 Million Limited Edition PS4 Pro. Bei so einer schönen Konsole hätte ich sogar fast über einen Kauf nachgedacht.

PlayStation 4 Pro – 500 Million Limited Edition.

Okay, ich sollte direkt zu Beginn gestehen, dass ich keine wirkliche Jungfrau mehr bin, was Konsolen betrifft. Shame on me! Es muss inzwischen 14 Jahre her sein, aber ich war tatsächlich mal im Besitz einer PlayStation 2 – jedenfalls für eine Weile.

Diese habe ich mir damals inklusive einiger Spiele gebraucht von meinem hart ersparten Taschengeld gekauft. Aus irgendeinem Grund hielt sich meine Freude aber stark in Grenzen und ich beschloss letztlich einige Zeit später, mich wieder von der Konsole zu trennen. Rückblickend muss ich wohl ein ziemlich merkwürdiges Kind gewesen sein. Jedenfalls würde ich in den darauffolgenden Jahren ausschließlich auf dem PC zocken und dort meiner Leidenschaft für Videospiele und Gaming-Hardware nachgehen.

So einfach kann’s gehen

Wir springen also wieder zurück in das Jahr 2018. Mir hat sich die Chance geboten, die PlayStation 4 über einen längeren Zeitraum zu testen und das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Gerade wenn ich an Exklusivtitel wie Horizon Zero Dawn denke, von denen ich bereits seit ihrer Veröffentlichung schwärme. Ich bin also eines Tages mit der PS4 im Rucksack und dem Fernseher unter den Arm geklemmt nach Hause gependelt. Für so manchen könnte das durchaus kriminell gewirkt haben aber wer zocken will, muss leiden – oder so ähnlich.

Zu Hause angekommen ging alles super easy. Die PS4 und den Fernseher mit Strom versorgt, HDMI Kabel angeschlossen und fertig. Glücklicherweise war die Konsole bereits eingerichtet, somit konnte ich mir diesen Schritt sparen. An diesem Punkt konnte ich auch erstmals nachvollziehen, warum so viele Menschen eine Konsole bevorzugen. Ich selbst habe meine Gaming-Rechner während der letzten Jahre stets in Eigenregie zusammengebaut. Zwar ist das für mich persönlich die bevorzugte Methode, jedoch kann ich ebenso nachvollziehen, wenn andere eher die Simplizität einer Konsole schätzen.

Hätte ich das mal früher gewusst. Hier sind jedenfalls Tipps, wie du noch mehr aus deiner PS4 rausholen kannst.

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Mit diesen 9 Tricks kannst du deine PlayStation 4 noch besser nutzen.

Mein Controller macht Geräusche!

Ich war geradezu aufgeregt als ich mir die Hülle von Horizon Zero Dawn schnappte und die CD unmittelbar in die PS4 einlegte. Meine Vorfreude wurde durch einige anstehende Updates zwar etwas gebremst aber so lange würde ich auch noch warten können. Kurze Zeit später war es dann soweit und ich konnte endlich spielen. Plötzlich bemerke ich, dass mein Controller Geräusche von sich gibt.

Zwar halte ich üblicherweise nicht viel von solchen Gimmicks, aber in diesem Fall hat es tatsächlich zur Immersion beigetragen. Insbesondere auch in Kombination mit dem Licht, das sich auf der Rückseite des Controllers befindet. Jedes mal, wenn ich also meinen Fokus aktivierte oder meinen Bogen spannte hörte ich entsprechende Geräusche. Auf Dauer könnte das einem zwar auch auf die Nerven gehen, aber eine kurze Recherche ergab, dass sich diese Option auch deaktiveren lässt. Außerdem muss ich hervorheben, dass der PS4-Controller in all der Zeit tadellos funktioniert hat. Das kann ich von meinem drahtlosen Xbox One-Controller, den ich mit meinem PC verbinde, leider nicht immer behaupten. Hier geht der Punkt also an die PS4.

FPS haben oder nicht haben

Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, noch andere Spiele zu testen. Darunter einige Indie-Titel, aber ebenso größere Spiele wie Uncharted: The Lost Legacy. Schließlich wagte ich auch noch einen kurzen Abstecher in die Welt von Destiny 2. Zugegeben hatte ich anfangs Bedenken bezüglich der Performance, da ich in dieser Hinsicht durch den PC bisher ziemlich verwöhnt war. Dort gibt es im Prinzip ja keine FPS-Limitierung, aber meine Sorgen sollten unbegründet bleiben.

Zwar merkte ich schon, dass die Konsole hier und da an ihre Grenzen stieß, jedoch tat das dem Spielspaß meistens keinen Abbruch. Hinzu kam noch, dass gerade Spiele wie Horizon Zero Dawn oder Uncharted: The Lost Legacy ohnehin enorm gut aussahen. Einzig die Lautstärke der Konsole war stellenweise ein Störfaktor. Vermutlich wurde das Gerät aber einfach schon länger nicht mehr gereinigt.

Wie du deine Konsole fit hältst, erfährst du hier

Konsolen: Ja, Nein, Vielleicht?

Insgesamt waren meine Erfahrungen mit der PS4 durchwegs positiv. Zwar werde ich meinem PC weiterhin treu bleiben, vor allem, weil es mir persönlich einfach enorm viel Spaß bereitet herumzuschrauben. Ebenso möchte ich ungerne darauf verzichten, dass ich stets komplett frei entscheiden kann, wann und was genau ich an Hardware upgrade. Nichtsdestotrotz hat es mir die PS4 angetan. Hauptgrund dafür sind Exklusivtitel wie Horizon Zero Dawn oder aber das kommende Spider-Man-Spiel. Hier bereue ich es dann doch sehr, keine Konsole zu besitzen. Wer weiß, vielleicht lasse ich mich ja doch noch irgendwann dazu hinreißen, mir eine PS4 zuzulegen. Mehr Spiele sind ja nie verkehrt, richtig?

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Wie bist du zu Videospielen gekommen? War es von Beginn an die Konsole oder doch der PC? Auf welcher Plattform zockst du heute bevorzugt und warum? Ich würde mich wirklich freuen, deine Meinung zu dem Thema zu hören. Schreib mir also gerne in die Kommentare.

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