PlayStation 4 Ersteindruck: Vorbestellen, jetzt kaufen oder auf’s Vita-Bundle warten?

Tobias Heidemann 39
PlayStation 4 Ersteindruck: Vorbestellen, jetzt kaufen oder auf’s Vita-Bundle warten?

Microsofts Xbox One hat letzte Woche vorgelegt, jetzt ist Sonys PlayStation 4 an der Reihe. Am Freitag steht der offizielle Verkaufsstart der PlayStation 4 in Deutschland an. Wer seinerzeit noch vor dem 05. August zuschlug und die PS4 bei Amazon vorbestellt hat, der dürfte die kleine Schwarze auch pünktlich zum Erscheinungstag erhalten. Der Rest muss sich noch bis Januar gedulden oder auf diesen einen Elektronikhändel um die Ecke hoffen, der tatsächlich noch ein Gerät verkaufen kann. Doch lohnt sich der Kauf eines PlayStation 4-Bundle zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt schon? Wie schlägt sich die Konsole in der Praxis, welche Kritikpunkte gibt es aktuell? Unser Ersteindruck soll euch helfen, diese Frage zu beantworten.

Wie schon bei unserem Ersteindruck der Xbox One stellt auch der nachfolgende Text kein finales Testurteil da. Es handelt sich um einen subjektiven Erfahrungsbericht, der die ersten Tage mit der PlayStation 4 als Sammlung von persönlichen Eindrücken wiederzugeben gedenkt. Der Blick auf zurückliegende Konsolen-Generationen zeigt deutlich, dass das Launch-Fenster einer neuen Konsole nicht repräsentativ für ihre tatsächlichen Qualitäten sein kann.

Das erste Mal PS4: Die Konsole, ihr Design und der Controller

Wer die PlayStation 4 zum ersten Mal aus ihrer Verpackung zieht, wird zwei Dinge gleichzeitig feststellen. Zum einen ist Sonys Konsole deutlich kleiner als der klobige Konkurrent von Microsoft. Auch in punkto Design fällt die PS 4 mit ihren klaren Abschrägungen noch ein gutes Stück konturierter als erwartet aus. Auch wenn wir es hier ganz sicher nicht mit einem zeitlosen Design-Klassiker zu tun haben, es ist im Gegensatz zu Xbox One überhaupt mal ein Design und das gibt der neuen Playse eine gewisse Stilsicherheit.

The Official Ps4 Unboxing Video Playstation 4.
Zum anderen ist man beim ersten Kontakt vom Gewicht der Konsole überrascht, denn wenngleich die PS4 sehr viel kleiner als die Xbox One ist, in puncto Gewicht nehmen sich die beiden dann doch nicht so viel. Kurze Transportwege gehen aber aufgrund der kompakteren Form vollkommen in Ordnung. So passt die PlayStation 4 zum Beispiel gut in eine handelsübliche Laptop-Tasche, die Xbox One dagegen nicht.

Hat man die PS4 mit Strom versorgt – sie kommt anders als die Xbox One ohne ein klobiges Extra-Netzteil aus – und mit dem beiliegenden HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen, wird es erst einmal ziemlich bunt. Konsole und Controller geben Feedback über auffällige Farb-Signale, der DualShock-4-Contoller über seine Lightbar an der Front, die Konsole selbst mit einen schlanken Schlitz an ihrer Oberseite. Beides erfüllt natürlich klare Funktionen und sieht durchaus auch stylisch aus, ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die Lightbar ihre Kritiker finden wird. Gedacht als zusätzlicher Stimmungsmacher und als Marker für die Spieler 1-4 haben momentan nur die Spiele-Entwickler die Option, die blau, rot, grün und pink illuminierten Leuchtleisten zu deaktivieren. Die Spieler selbst können dies nicht.

Ich persönlich habe den Effekt aber nicht als störend wahrgenommen, da die Leisten mich nicht an, sondern von mir weg indirekt ins Zimmer leuchten. Ich bin aber gespannt, ob es den Entwicklern jemals gelingen wird, mit dem Feature tatsächlich mehr Atmosphäre zu stiften. Momentan funktioniert das nämlich nicht wirklich.

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