Die PlayStation 4 ist schnell. Sie bootet flott, installiert die Spiele sehr viel schneller als ihre Vorgängerin und startet alle Anwendungen binnen weniger Sekunden. Wem das noch nicht genügt, der kann seine PS 4 mit nur wenigen Handgriffen und den nötigem Kleingeld noch etwas schneller machen. Die neue PlayStation kann nämlich mit einer schnelleren SSD-Festplatte aufgerüstet werden. Wie das geht und wie groß der Geschwindigkeitsgewinn ist, das zeigen diese Video-Tutorials und Benchmarks zur PlayStation 4.

 
PlayStation 4
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Zuerst sollte man natürlich wissen, was genau zu tun ist. Wer die Standard-Festplatte aus der fabrikneuen PS4 ausbauen möchte, sollte sich zuerst diese Video-Tutorials ansehen. Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie man die Verkleidung der PlayStation entfernt, welche Schrauben entfernt werden müssen und wie dann der eigentliche Wechselvorgang vonstatten geht. Doch Achtung: Eine neue Festplatte bedeutet natürlich auch ein neues Betriebssystem und die Zurücksetzung auf den Werkszustand.

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Wie im Video zu sehen, müsst ihr zuerst die PS4 vom Netz nehmen und dann den schwarzen Deckel vorsichtig abschieben. Dann werden die Schrauben in der vorderen, rechte Ecke gelöst und danach die Schublade der Festplatte. Nachdem die 4 Schrauben an der Seite gelöst wurden, könnt ihr die Festplatte vorsichtig raus ziehen und durch die neue Platte ersetzen. Die Platte wird dann mit den entsprechend Schrauben wieder fixiert. Mit der Platte habt ihr natürlich auch das Betriebssystem der Playstation 4 entfernt und müsst dieses nun über einen USB-Stick neu aufsetzen. Dieser muss 1 Gigabyte groß und im FAT32-Format formatiert sein.

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Auf dem Stick muss ein Ordner mit dem Namen „PS4“ angelegt sein. In diesem Ordner legt ihr das Verzeichnis „UPDATE“ an. In dieses Verzeichnis kommt nun das Update-Paket, welches ihr von der offiziellen Seite laden könnt. Jetzt einfach die PS 4 mit dem eingesteckten USB-Stick neu starten. Die PlayStation 4 sucht nun automatisch auf dem Stick und fragt euch, ob ihr das Betriebssystem neu installieren wollt.

Dass die PS4 durch eine schnellere SSD-Platte nochmals beschleunigen lässt, das ist unbestritten. Ob sich der Aufwand und vor allem der Anschaffungspreis einer Festplatte lohnen, das ist eine ganz andere Frage. Glaubt man den Redakteuren von Tested dann ist der Unterschied zwischen der Standard-Platte und einer schnellen SSD durchaus stattlich. Wie groß genau, das zeigt dieses Video, in welchem eine 256 GB SSD-Platte von Samsung getestet wurde und unter anderem auch einer 1 TB großen Hybrid-Festplatte gegenübergestellt wurde, die zwar natürlich langsamer als eine SSD-Festplatte  ist, dafür aber mehr Platz für fest installierte Spiele bietet.

Es geht also um bis zu 21 Sekunden. Wer das Maximum aus dem Upgrade-Feature der PS4 rausholen will, der muss sich somit eine große SSD-Platte kaufen. Die sind aktuell allerdings noch recht teuer, so dass man schnell so viel zahlt wie für die Konsole selbst. Auf der anderen Seite zeigen diese Test aber auch, dass sich die sehr viel kostengünstigere 1TB-Lösung als Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und zusätzlichem Speicher lohnen kann.

 

Sind diese Fakten zur PlayStation wahr oder falsch?

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