Sony-Patent deutet wohl doch nicht allein auf PS5

Daniel Kirschey 1

Das Patent scheint doch nicht auf die neue Konsolengeneration der PlayStation 5 und damit auf die Abwärtskompatibilität zu deuten.

Update vom 9. Oktober 2018. 12:34 Uhr: Wie nun die englischsprachige Website VG247 berichtet, deutet das Patent, das ältere Spiele auf neuen Konsolen besser darstellen soll, nicht auf die PlayStation 5 hin. Denn das Patent wurde schon im November 2016 von Sony eingereicht. Es wurde zwar im Mai dieses Jahres veröffentlicht, das Datum der Einreichung ist aber somit viel älter. Das Patent beschreibt wahrscheinlich eher die Technik, die bei PS1- und PS2-Spielen zum Tragen kommt, wenn du diese auf der PlayStation 4 spielst. Die Konsole bietet nämlich einige ältere Titel im PSN-Store an. Natürlich kann dadurch nicht ausgeschlossen werden, dass Sony dieselbe Technik auch auf der PS5 nutzen wird, um beispielsweise PS4-Games abzuspielen. Bislang ist das jedoch noch nicht sicher. Deshalb bleibt nur: Abwarten und Tee trinken.

Original-Meldung vom 8. Oktober 2018, 12:50 Uhr:

Wieder beginnt die Grüchteküche zu brodeln: Sony hat sich ein Patent registrieren lassen, das PlayStation-Fans in helle Aufregung versetzt – wird die PlayStation 5 abwärtskompatibel?

Wie gut wäre es, wenn du Horizon Zero: Dawn auch auf der PS5 spielen könntest.

Horizon Zero Dawn - Frozen Wilds DLC - Trailer.

Letzte Woche Dienstag, den 2. Oktober 2018, hat sich Sony ein Patent mit Namen „Remastering by emulation“ registrieren lassen. Bei dem Stichwort Emulation sollten schon alle Alarmglocken anfangen zu läuten. Kern des Patents ist Sonys Möglichkeit mit dieser Technik alte Texturen während das Spiel läuft mit verbesserten auszuwechseln wie Gearnuke berichtet.

Im Patent wird das folgendermaßen erklärt:

„Jedes Asset, wie etwa einer Textur, die von einer Legacy-Software oder einer Legacy-Videospielsoftware angefordert wird, bekommt eine eindeutige Kennung zugeteilt. Diese Kennung kann dann gerendert werden, indem dem Inhalt ein Hashwert zugewiesen und anschließend der Inhalt mit seinem Bezeichner in einer Datenstruktur gespeichert wird. Ein Designer remastert die Texturen für eine Präsentation auf einem Display mit höherer Auflösung als in der ursprünglichen Software vorgesehen und speichert diese mit ihrer Kennung in der Datenstruktur wieder zurück. Die ursprüngliche Software ist dann auf dem Bildschirm mit der höheren Auflösung zu sehen. Dabei werden Asset- (wie etwa Textur-) Anfragen abgefangen, identifiziert und in die Datenstruktur eingegeben, um das verbesserte Asset mit einer übereinstimmenden Kennung abzurufen. Somit wird das verbesserte Asset direkt während der Ausführung in die Spielepräsentation eingefügt.“

Das klingt ganz schön kompliziert, aber fasst den Ablauf, der hinter dieser Verbesserung steht, ausführlich und recht technisch zusammen. Was könnte dies nun konkret bedeuten? Eine Spekulation ist, dass Sony daran arbeitet, diese Technik auf der nächsten Konsole der PlayStation 5 einzusetzen und sie damit abwärtskompatibel zu machen. Ein Feature worin Microsoft mit der Xbox One dem japanischen Konzern momentan eine Nasenlänge voraus ist.

Außerdem berichtet PlayStation Info noch davon, dass Sony ein weiteres Patent angemeldet hat, dass die Technik der sogenannten vertikale Austastlücke beschreibt. Die soll Übertragungsraten bei beispielsweise einem Fernseher auf die Rate der Grafikkarte abstimmen. Hiervon wird sich wohl eine Verbesserung der Perfomance versprochen. Auch dieses Patent könnte sich in der PlayStation 5 wiederfinden.

Bei den vielen guten und exklusiven PS4-Spielen wäre eine Abwärtskompatibilität einfach nur toll.

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PS4: Diese 12 Exklusiv-Titel bekommt ihr noch in dieser Generation.

Was hältst du von einer Abwärtskompatibilität auf der PS5, um PS4- oder gar PS3-Spiele zocken zu können? Für die vielen PS4-Zocker, wäre das wohl ein Segen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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