Nvidia Shield 2: Nachfolger der Android-Spielkonsole kommt mit Tegra K1-SoC und 4 GB RAM [Gerücht]

Rafael Thiel 4

Mit der Shield hatte die US-amerikanische Chipschmiede Nvidia im letzten Jahr eine erste eigene Android-Spielkonsole vorgestellt - mit mäßigem Erfolg. Insofern war es lange Zeit unklar, ob Nvidia seine neue Produktlinie weiterführen würde. Nun ist allerdings ein Eintrag in der Datenbank des AnTuTu-Benchmarks aufgetaucht, der dem mutmaßlichen Nachfolger – möglicherweise Shield 2 getauft – durchaus potente Hardware attestiert.

Nvidia Shield 2: Nachfolger der Android-Spielkonsole kommt mit Tegra K1-SoC und 4 GB RAM [Gerücht]

Bis heute ist Nvidias Gaming-Plattform Shield außerhalb der USA und Kanada nicht erhältlich. Das hindert den Hersteller allerdings nicht daran, bereits am Nachfolger der im Januar letzten Jahres vorgestellten Konsole zu arbeiten. Dieser befindet sich zwar laut AnTuTu-Eintrag noch in der Testphase, doch zeigt allein die Durchführung eines Benchmarks, dass die Konsole in naher Zukunft vorgestellt werden dürfte.

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Dem Benchmark-Eintrag zufolge werkelt im Inneren der Shield 2 ein rechenstarker Nvidia Tegra K1-Prozessor mit vier Kernen und 2,5 GHz – bei AnTuTu bringt dieser Chip bis zu 44.500 Punkte auf die Waage. Dem zur Seite stehen ein 4 GB großer Arbeitsspeicher und eine Kepler GPU mit 192 Rechenkernen. Obwohl die Größe des verbauten Displays nicht übermittelt ist, können wir doch Auskunft über die Auflösung mit 1.440 x 810 Pixeln geben – vermutlich wurden hierbei aufgrund der Navigationsleiste von Android 90 Pixel in der Höhe von der 900p-Auflösung abgezogen. Der aktuelle Handheld von Nvidia kommt im Vergleich nur mit einem 5-Zoll in der Diagonale messenden Display einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln daher.

Weniger relevant für eine Gaming-Konsole ist die 0,3 MP-Kamera auf der Frontseite des Gerätes – ob der Bauweise und dem Verwendungszweck wurde wie schon beim Vorgänger auf eine rückseitige Kamera verzichtet. Um anfallende Datenmengen abzulegen, verbaut Nvidia 16 GB an internem Speicher. Als Fuhrwerk dient löblicherweise das aktuelle Android 4.4.2 KitKat.

Obgleich die Spezifikationen bereits glaubwürdig erscheinen, könnten sich diese selbstredend bis zur Präsentation noch ändern – schließlich deklariert Nvidia das fragliche Testobjekt sogar eindeutig als solches.

Quelle: AnTuTu [via G for Games]

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