Nvidia Shield: Android-Vorzüge der Spielkonsole im Video

Frank Ritter

Nvidia Shield ist bekanntermaßen nicht nur eine mobile Spielkonsole, sondern auch eine mobile Spielkonsole mit Android. In einem neuen Video betont Nvidia die Vorzüge der letztgenannten Tatsache und zeigt Shield mal nicht im Spiele-, sondern im Android-Einsatz.

Die Nvidia Shield-Konsole ist zwar nicht das einzige Projekt in letzter Zeit, das eine dezidierte Spieleplattform auf Basis von Android darstellt (siehe OUYA, GameStick, Archos Gamepad), aber sicher das ambitionierteste.

Neben einem Tegra 4-gestützten Gaming-Handheld stellt das Gerät gleichzeitig auch einen Controller für lokal gestreamte PC-Spiele sowie eine Gamekonsole zum kabelgebundenen oder kabellosen Anschluss an ein TV-Gerät dar. Ein neues Video von Nvidia stellt nun aber einen Aspekt der Geräts in den Vordergrund, das man bei all dem Gaming- und Streaming-Klimbim beinahe übersehen könnte: Android, die Betriebssystem-Grundlage für Shield. Denn das mobile OS von Google ist selbstredend nicht nur Mittel zum Zweck, sondern stellt weitere nützliche Funktionen zur Verfügung.

NVIDIA SHIELD Showcase - An Android Story.

Klar, Android und Android-Apps an sich sind nichts Bemerkenswertes. Wohl aber, wenn sie auf einer mobilen Spielkonsole zum Einsatz kommen, und zwar a) weitgehend „naturbelassen“, also nicht mit einer Hersteller-UI versehen und b) in einer aktuellen Version, die obendrein auch noch Googles Segen und damit Zugriff auf die Google Play-Apps hat.

Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass man die Analog-Sticks zur Steuerung von Android verwenden kann, im Browser etwa per Mauspfeil. Da das 720p-Display auch einen Touchscreen besitzt, ist man hier also sehr flexibel und kann je nach Situation auswählen, womit man surft.

So lässt sich festhalten, dass man Shield eben nicht nur als Gaming-Plattform, sondern definitiv auch wie ein kleines Tablet gebrauchen kann: für’s Mailen und als Media Player, beim Browsen und Bearbeiten von Excel-Tabellen zum Beispiel. Das freilich bevorzugt im WLAN; denn über 3G- oder gar LTE-Konnektivität verfügt Nvidia Shield nicht. An ein Smartphone mag das Gerät in Sachen Portabilität entsprechend nicht ganz herankommen, in puncto Flexibilität stellt es aber derzeit zumindest jede andere tragbare Spielkonsole in den Schatten.

Weil’s so schön ist, gibt es hier noch einmal unser Nvidia Shield Eyes-on vom MWC 2013:

Nvidia Project Shield - Hands-On - MWC 2013 - androidnext.de.

Wir sind enorm gespannt auf Nvidia Shield und freuen uns bereits auf unser Testgerät. Shield kann in den USA bereits für rund 350 Dollar vorbestellt werden, die Auslieferung soll ab Ende Juni erfolgen. Sobald ein Veröffentlichungstermin für die deutschsprachigen Länder steht, melden wir diesen natürlich sofort.

[via Android Community]

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