Wie alles begann: Die ersten aufwendigeren Animationen in Videospielen

Lisa Fleischer 1

Hach, die 16-Bit-Ära. Was anfangs noch wildes Gepixel war, wurde Mitte der 90er immer kunstvoller – und letzten Endes auch realistischer. Einige der Spiele, die zu dieser Zeit erschienen sind, trumpfen mit hübschen Animationen auf, die man sich auch heute noch gut anschauen kann. Die Besten davon lassen wir hier noch einmal Revue passieren.

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Was war so besonders an der 16-Bit-Ära?

Zwar konnten auch die 16-Bit-Konsolen wie der Neo-Geo, das SNES und der Sega Mega Drive noch keine 3D-Animationen abbilden, dennoch wagten die Entwickler mit dieser Generation die ersten Schritte hin zu aufwendigeren Spielen. Vielleicht wirken die anfänglichen Animationsversuche noch etwas zu bunt. Die Liebe zum Detail und der Drang hin zu immer realistischeren Bildern, die beide später so charakteristisch für die Branche sein sollte, sind aber trotzdem schon deutlich zu erkennen.

Neben bekannteren Titeln wie Final Fantasy 5, Kirby’s Dreamland 3 und Super Mario Kart waren es hier vor allem die kleineren Titel, die durch tolle Animationen, die weit über eine einfache Aneinanderreihung von Pixel an Pixel hinaus gehen, selbst heute noch begeistern. Die besten Animationen aus Spielen, die der 16-Bit-Generation angehören, kannst Du Dir hier noch einmal anschauen:

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Vectorman

Für den Sega Mega Drive erschien nicht nur Mega Man, sondern auch Vectorman. Wie sein blaues Gegenstück läuft Vectorman durch die Gegend und besiegt seine Gegner, indem er auf sie Blaster-Salven verschießt. An sich also nichts Neues, erschien Vectorman doch acht Jahre nach dem ersten Mega-Man-Titel. Begeistern konnte der Titel trotzdem, waren seine Animationen doch teilweise so flüssig, dass sie (zumindest für damalige Verhältnisse) doch recht realistisch wirken. In diesem Beispiel auffallend hübsch sind die Flaggen im Hintergrund, ebenfalls toll sehen die Schießereien aus, die durch das absichtliche Bildschirm-Flackern noch untermauert werden.

Vectorman_1

Vectorman_2

Treasure Hunter G

Das Taktik-Rollenspiel Treasure Hunter G ist zwar nur in Japan für den Famicom erschienen, dennoch hat das Spiel weite Kreise gezogen. Grund dafür ist bestimmt auch die großartig animierte Map. Wenn man nicht genau hinschaut, könnte man auch denken, dass das folgende GIF einfach etwas verpixelt ist und eine Map aus der 3D-Ära abbildet. Aber nein, so gut konnten tatsächlich auch Spiele auf einer 16-Bit-Konsole aussehen:

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Thunder Force 4

Thunder Force 4, das für den Sega Mega Drive erschienen ist, ist der dritte und letzte Teil, der für die 16-Bit-Konsole veröffentlicht wurde. An ihm lobte die Fachpresse damals, dass mit den Animationen und dem tollen Soundtrack die technischen Möglichkeiten der Konsole fast voll ausgeschöpft wurden. Vor allem die scrollbaren Hintergründe, die zusätzlich auch noch unterschiedliche animiert wurden, sind auch heute noch schön anzusehen.

Thunderforce

Auf der nächsten Seite gibts noch mehr hübsche GIFs aus der 16-Bit-Ära!

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