Schlimmer geht's immer: Die Wii U verkauft sich schlechter als ihr Vorgänger

Martin Zier

Dass der Karren bei Nintendo so richtig im Dreck steckt, das ist schon länger zu erahnen, aber vor wenigen Stunden wurden die offiziellen Verkaufszahlen von Nintendo für dieses Quartal veröffentlicht - und die sprechen ihre eigene Sprache. Als wäre das nicht schlimm genug, verkauft sich die Wii U so grauenhaft schlecht, dass selbst der Vorgänger größere Absatzzahlen der letzten drei Monate vorzuweisen hat. Was kann dagegen unternommen werden? Wenn es nach Nintendo geht, dann soll es mehr vom Altbekannten geben.

Schlimmer geht's immer: Die Wii U verkauft sich schlechter als ihr Vorgänger

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass sich die Wii U weltweit nur 160.000 mal verkauft haft. Im Verlgeich dazu, verkaufte sich die Wii in den letzten drei Monaten noch einmal über 210.000 Einheiten und das, obwohl die Vorgängergeneration im Begriff ist, vollständig auszulaufen. Die Zahlen sprechen für sich, wenn man daneben noch die gesamten verkauften Konsolen gegenüberstellt: Insgesamt tummeln sich nur 3,61 Millionen Wii Us auf der gesamten Erde, die verkauft im Haushalt stehen. Die Wii hat dafür seit Ende 2006 über 100 Millionen Einheiten verkauft.

In Nintendos offizieller Stellungnahme, wie man die Krise abwenden könne, heißt es: „Für das ‚Wii U‘ System werden wir aktiv wichtige First-Party Titel in der zweiten Hälfte diesen Jahres bis zum nächsten Jahr veröffentlichen um den Schwung für die Plattform zurückzuerlangen. Beginnend mit ‚Pikmin 3‘, welches in Japan und Europa im Juli veröffentlicht wurde und in den Vereinigten Staaten im August veröffentlicht wird, planen wir den Release wichtigerer Spieletitel wie ‚The Legend of Zelda: The Wind Waker HD‘, ‚Wii Party U‘, ‚Donkey Kong Country: Tropical Freeze‘, ‚Super Mario 3D World‘ und ‚Wii Fit U‘.

Weiterhin strebt Nintendo zur Verbesserung der Verkäufe durch Vermittlung der fesselnden Natur unserer Hardware und Software zu so vielen Kunden wie nur möglich durch unseren neuen Netzwerk-Service „Miiverse“, welches eine Umgebung für Leute anbietet, die sich mit neuen Freunden treffen und ihre Spielerfahrungen teilen wollen. Außerdem streben wir eine verbesserte Hardware-Wirtschaftlichkeit durch Verminderung der Kosten an.

(Quelle: Kotaku)

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