Platz 5: GTA 5

„GTA 4“ ist ein großartiges Spiel, wirkte jedoch auf viele Arten lediglich wie ein erster Prototyp, um die Möglichkeiten der damals noch relativ neuen Konsolen auszutesten. „GTA 5“ nutzt die technischen Errungenschaften seines Vorgängers – etwa die bis heute absolut konkurrenzlose Euphoria-Physik-Engine, von der auch „Max Payne 3“ profitierte – und packt sie in die völlig verrückte Welt von „GTA: San Andreas“.

Über 100 Stunden habe ich im Einzelspieler-Modus mit dem König der Open-World-Games verbracht. Dank einer sehr viel zwangloseren Geschichte wischt das Missionsdesign mit allen vorherigen Teilen den Boden auf. Ewig gleiche „Fahre nach A, töte X, fahre nach B“-Missionen gehören der Seltenheit an. Nun springe ich stattdessen mit Quad-Bikes und Fallschirmen aus einem Flugzeug, jage mit einem Motorrad einem abstürzenden Flugzeug hinterher und plane komplizierte Banküberfälle. Michaels und Trevors Hipster-Gespräch hat ganz nebenbei den „Bester Dialog von immer“-Award verdient.

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