Xbox-Chef Phil Spencer will das Vertrauen der Spieler zurückgewinnen

Richard Nold 28

Microsoft hat bei der Vorstellung der Xbox One vor zwei Jahren einen enormen Imageschaden erlitten. Glücklicherweise kam es noch vor der Veröffentlichung der Konsole zu einer Kehrtwende, sodass Spieler dem Onlinezwang und der seltsamen DRM-Politik entgehen konnte. Das Vertrauen der Spieler konnte allerdings bis heute noch nicht vollständig zurückgewonnen werden.

Xbox-Chef Phil Spencer will das Vertrauen der Spieler zurückgewinnen

Im Rahmen der GeekWire Summit 2015 gestand Xbox-Chef Phil Spencer die vielen Fehler während der Markteinführung der Xbox One ein. Spencer übernahm vor achtzehn Monaten den Posten als Xbox-Oberhaupt und versucht seitdem das Team, das so hart an der Xbox One gearbeitet hat, zu motivieren und die Kritik und Beleidigungen der verärgerten Fans zu vergessen, die durch die Entscheidungen früherer Führungskräfte ausgelöst wurde.

„Egal ob Onlinezwang, Gebrauchtspielsperre oder was auch immer der Grund gewesen ist, wir haben das Vertrauen der Spieler verloren und sie nicht in den Mittelpunkt unseres Entscheidungsprozesses gestellt“, so Phil Spencer. „Waren wir dabei ein Produkt für uns oder für die Spieler zu entwickeln? Und sobald sich ein Spieler diese Frage stellt, hast du bereits für Zweifel gesorgt . Man verliert die Annahme der Spieler, dass man ein Produkt herstellt, um sie zu begeistern und nicht ein manipulatives Gerät.“

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Das aktuelle Ziel der Xbox One sei daher nicht, die PlayStation 4 zu schlagen. Spencer gestand ein, dass Sony einen weiten Vorsprung genießt und man sich nicht sicher sei, ob man in der Lage sei, die Konkurrenz zu schlagen. „Ganz ehrlich ich weiß es nicht. Die Generation hält noch lange an. Sony ist deutlich in Führung und sie besitzen ein gutes Produkt. Aber ich mag die Inhalte und Spiele, die wir besitzen.“

Laut Spencer fokussiere sich Microsoft derzeit darauf, das Vertrauen in die Xbox-Marke wieder aufzubauen, in dem man kontinuierlich Ankündigungen machen möchte, von denen man glaubt die Spieler weider begeistern zu können, wie etwa zuletzt mit der Abwärtskompatibilität der Xbox One.

Quelle: Videogamer

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