Xbox: Microsofts Gaming Business laut Brancheninsider nicht profitabel

Luis Kümmeler

Ein Journalist und Branchen-Insider hat im Zuge eines Finanzberichts von Microsoft geschrieben, was schon mehr als einmal angeklungen ist: Dass Microsoft mit seinem Xbox-Geschäft im Grunde überhaupt keinen Profit macht.

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Der Konsolenriese Microsoft hat jüngst aktuelle Zahlen aus dem Fiskaljahr 2017 bekannt gegeben. Das war Anlass genug für den Journalisten und Branchen-Insider, Paul Thurrott, die Aussagen aus dem Finanzbericht unter die Lupe zu nehmen und auf der Webseite Petri.com zu kommentieren. Eine Aussage, die so seit der allerersten Xbox-Konsole in den frühen 2000ern immer mal wieder aufgekommen ist, sticht dabei deutlich hervor:

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Eines der dreckigen, kleinen Geheimnisse von Microsofts Xbox-Geschäft ist, dass (das Unternehmen) nie davon profitiert hat“, schreibt Thurrott, der sich dementsprechend über eine Aussage in Microsofts Finanzbericht wundert, das Spielegeschäft des Unternehmens sei nun „mehr als 9 Milliarden Dollar wert und wachse gewinnbringend“. Diese Aussage sei nicht ganz eindeutig, so der Journalist, da hier lediglich von wachsenden Einnahmen gesprochen werde, nicht Umsätzen. Eines jedenfalls könne er mit Sicherheit sagen: „Microsofts Gaming Business ist nicht profitabel. Tatsächlich durchlebt es eine eigene digitale Transformation.

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Was genau Letzteres für den Xbox-Markt bedeutet, ist unklar – genau wie Hardware-Verkaufszahlen Microsofts: Schon seit einiger Zeit gibt das Unternehmen keine offiziellen Zahlen abgesetzter Konsolen mehr heraus, anders, als das etwa beim direkten Konkurrenten Sony mit der PlayStation 4 der Fall ist. Die neue, deutlich teurere Xbox One X kommt voraussichtlich am 7. November 2017 für einen Preis von 499 Euro auf den Markt.

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