Xbox One: Microsoft will mehr hochqualitative „First Party“-Spiele

Luis Kümmeler

Lange mussten sich Xbox-One-Spieler mit nur wenigen Exklusiv-Spielen zufrieden geben. Jetzt versprach Xbox-Chef Phil Spencer, dass sich Microsoft in Zukunft wieder verstärkt um den Erwerb neuer Spielestudios und die Entwicklung mehr exklusiver First-Party-Spiele bemühen will.

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Xbox One X: Das solltest du vor dem Kauf wissen.

Die Xbox One hat ein Spieleproblem – die Konkurrenz in Form von Sony weiß das, und Microsoft selbst weiß es offensichtlich auch. Heute startet der Verkauf der neuen, leistungsstarken Konsole Xbox One X. In Sachen First-Party-Exklusivtitel bietet Microsoft potenziellen Kunden allerdings deutlich weniger Anreize, als das Sony mit der PS4 Pro tut. Doch daran soll sich bald etwas ändern: Wie die Webseite Bloomberg berichtet, plant Microsoft, die Entwicklung eigener Spiele und den damit verbundenen Erwerb externer Spielestudios in Zukunft deutlich anzukurbeln.

„Wir müssen wachsen, und darauf freue ich mich. Unsere Fähigkeit, Inhalte zu kreieren, muss eine unserer Stärken werden. Wir haben da nicht immer konstant investiert, sondern Höhen und Tiefen erlebt“, so wird der Xbox-Chef Phil Spencer zitiert. Wenn Spencer von Tiefen spricht, kommen uns Schließungen von Studios wie Lionhead und Entwicklungsabbrüche von Spielen wie Scalebound in den Sinn.

Das sind die restlichen Xbox-One-Exklusivspiele, die noch 2017 erscheinen sollen:

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Die 4 restlichen Xbox One-Exclusives für 2017

Xbox One X: So viele optimierte Spiele gibt es zum Launch*

Apropos Spencer: Der Xbox-Chef machte jüngst mit einem Statement im Wall Street Jorunal auf sich aufmerksam, das für einige Verwirrung sorgte. Laut Dualshockers ist in dem Artikel die Rede davon, dass Microsoft seine First-Party-Spiele in Zukunft auch „auf anderen Plattformen veröffentlichen könnte, darunter Apples iPhone oder vielleicht sogar Sonys PlayStation 4, so wie das bereits bei Minecraft der Fall ist.“ Wie Spencer aber auf Twitter klar stellt, handelt es sich dabei offenbar um ein Missverständnis.

„Wir liefern Minecraft für andere Plattformen aus, das wissen wir alle. Es gibt keine Pläne, dies auszuweiten“, so Spencer als Antwort auf einen Twitter-Nutzer, der besagte Aussage im WSJ-Artikel infrage stelltt. Xbox-Spiele auf der PlayStation wird es also vorerst nicht geben. Aber warum sollten sie das auch fördern? Schließlich schwächeln die Hardware-Verkäufe bei Microsoft jetzt schon. Das Unternehmen hat sicherlich kein Interesse daran, dies noch weiter anzukurbeln.

Freust du dich auf die von Phil Spencer angekündigten, noch unbetitelten neuen First-Party-Spiele für die Xbox One oder spielst du sowieso lieber auf der PlayStation 4?

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