Acer Aspire P3 kann für 599€ vorbestellt werden

Peter Hryciuk

Das Acer Aspire P3 wurde auch auf der Pressekonferenz in New York vorgestellt. Laut der offiziellen Beschreibung handelt es sich dabei um ein Ultrabook, wobei man diesen Begriff mittlerweile wohl deutlich weitläufiger verwenden darf als bisher. Es handelt sich dabei aber um ein 11,6 Zoll großes Windows 8 Tablet, bei dem eine passende Hülle mit integrierter Bluetooth-Tastatur mitgeliefert wird. Damit kann man das Gerät in verschiedenen Positionen nutzen und sicher transportieren.

Ab sofort kann man das Acer Aspire P3 für 599€ () vorbestellen. Dieses sollte eigentlich sofort nach der Präsentation verfügbar sein, doch es ist auch klar, das Acer die Geräte noch ausliefern muss. Aktuell gibt es nur eine Konfiguration für Deutschland. Das Aspire P3-171-3322Y2G06as kommt mit dem stromsparenden ULV-Prozessor Intel Core i3-3229Y mit 1,4 GHz pro Kern. Diese CPU ist im Vergleich zu den normalen ULV-CPUs noch einmal sparsamer und sollte so für spürbar längere Akkulaufzeiten sorgen. Mit nur 1,4 GHz ist diese aber auch nicht so leistungsstark, muss aber auch nur ein Display mit 1366 x 768 Pixeln mit Inhalt füllen. Der Akku bietet eine Kapazität von 5280 mAh.

Zur weiteren Ausstattung gehören 2 GB RAM, eine 60 GB große SSD und eine Intel HD 4000 Grafikeinheit. Diese holt sich den Speicher auch noch vom relativ klein bemessenen Arbeitsspeicher und schmälert diesen nun auch noch zusätzlich. Die wenigen Euro Aufpreis für 4 GB RAM hätte Acer wirklich investieren können. Das IPS-Display bietet sehr gut Blickwinkel und eine angenehme Helligkeit. Die Auflösung ist natürlich deutlich geringer als beim Acer Iconia W700 aber nur so konnte man wohl den Preis noch weiter drücken. Es gibt leider keine Möglichkeit den internen Speicher zu erweitern aber 60 GB ist erträglich. An der Seite des Tablets findet man einen USB3.0 Port und einen HDMI-Ausgang. Die Tastatur wird per Bluetooth verbunden und belegt im ungünstigsten Fall den einzigen USB-Port, wenn diese geladen werden muss.

Die Hülle ist dieses Mal dunkel gestaltet, wobei es überhaupt keine Entschuldigung dafür gibt, dass es auf der Rückseite kein Loch für die rückwertige 5-MP-Kamera gibt. Ist das Tablet also in der Hülle, kann man die Kamera auf der Rückseite nicht benutzen. Entgegen ersten Vermutungen, wegen der Schlaufe an der Hülle, ist im Aspire P3 kein Digitizer verbaut. Es kann natürlich ein Stift für kapazitive Touchscreens benutzt werden. Ansonsten ist das Gehäuse aus Aluminium und fühlt sich sehr gut an. Insgesamt ist das Tablet nur 9,95 mm dünn und bringt 790 Gramm auf die Waage.

Wir werden das Acer Aspire P3 natürlich testen und uns dann einen detaillierten Eindruck davon machen.

Acer Aspire P3 Hands On Deutsch

Acer Aspire P3 Hands On Englisch

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