Sorge um Apples MacBook: Was die jüngsten Notebook-Zahlen offenbaren

Sven Kaulfuss 3

Apples MacBook-Reihe gerät gehörig unter Druck, denn weltweit brechen die Absatzzahlen für die Notebooks aus Cupertino ein. Wir verraten, wir tief Apples Absturz ausfällt und was die möglichen Ursachen sind.

Sorge um Apples MacBook: Was die jüngsten Notebook-Zahlen offenbaren
Bildquelle: GIGA.

Die Marktforscher von TrendForce verkünden aktuelle Zahlen zum weltweiten Notebook-Absatz im zurückliegenden, dritten Jahresquartal 2018. Der mit Abstand größte Verlierer heißt Apple. Fast ein Viertel (24,3 Prozent) weniger MacBooks konnte Apple im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkaufen. Derart geschwächt muss Apple auch gleich seine Position unter den weltweiten Notebook-Herstellern aufgeben, rutscht von Platz 4 auf Platz 5. Auf den ersten Platz verweilt weiterhin HP. Gefolgt von Lenovo und Dell. Asus tauscht mit Apple die Plätze und rückt auf die vierte Position vor. Insgesamt wurden im dritten Quartal 42,68 Millionen Notebooks verkauft, leicht weniger als noch im Jahr zuvor.

Apples MacBook: Ursachen für rückläufige Notebook-Zahlen

Doch was sind die möglichen Gründe für Apples harten Absturz? TrendForce verweist zunächst auf das Update des MacBook Pro im Juli. Das Profi-Notebook bekam schnellere Prozessoren. Allerdings spricht dieser Leistungsschub wohl offensichtlich weniger Kunden an, verantwortlich dürfte dafür der hohe Preis der Notebooks sein. Vergessen sollte man auch nicht, dass allein eben die teuren Touch-Bar-Modelle das Update erhielten. Das Einstiegsmodell ohne Touch Bar ging komplett leer aus. Des Weiteren warteten die Kunden wohl auf die lang ersehnte Aktualisierung des MacBook Air. Neue Modelle gab es erst Anfang dieses Monats zu kaufen, nachdem diese Ende Oktober auf einem Apple Event präsentiert wurden. Ein Update fürs kleinste MacBook mit 12-Zoll-Display blieb Apple hingegen den Kunden 2018 komplett schuldig.

Die Unterschiede der einzelnen MacBooks erklären wir folgend:

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MacBook Air (2018) im Vergleich: Diese Unterschiede der Apple-Notebooks müsst ihr kennen.

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Ungewisser Ausblick fürs MacBook Air

Ob die Zahlen Dank des neuen MacBook Air zukünftig wieder bessern werden? Eine Garantie dafür gibt’s nicht. Im Gegensatz zum vorherigen MacBook Air fällt der Preis des neuen Modells relativ hoch aus. Apple versucht das kleinste Modell sogar noch weiterhin mit nur 128 GB Speicher zu verkaufen – ein Upgrade kostet einen kräftigen Aufpreis. Zudem verbleibt das bisherige MacBook Air noch immer unverändert in der Einstiegsversion im Portfolio, da das neue Modell, wie erwähnt, doch etwas teurer geriet.

Quelle: TrendForce via 9to5Mac

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