Apple will uns keinen Touchscreen-Mac bringen – also machen wir uns selbst einen? Das gab es einst schon in Form des teuren Spaß „ModBook“. Eine Infrarot-Leiste fürs MacBook soll das Ganze erschwinglicher ermöglichen.

„AirBar“ ist ein simples Add-on für Laptops ohne Touchscreen-Unterstützung, das diese Funktionalität nachrüstet: Der Benutzer installiert am unteren Rand des Displays eine Infrarot-Leiste, die erkennt, an welcher Stelle des über ihr liegenden Displays sich Objekte befinden. Der Benutzer kann also sowohl mit seinen Fingern als auch mit Werkzeugen wie Stiften mit dem Rechner interagieren. Die Verbindung zum Laptop erfolgt über USB.

AirBar für MacBook Air.

Für unterwegs ist das sicherlich keine ideale Lösung, für den Schreibtisch zu Hause kann AirBar aber sicherlich ganz praktisch sein. Zunächst wird es AirBar nur fürs 13-Zoll-MacBook Air geben, weitere Modelle sollen aber hinzukommen. Über die Website des Herstellers können Interessierte ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Im März soll AirBar erhältlich sein und 99 US-Dollar kosten – also knapp über 90 Euro.

Ein Problem bleibt natürlich: Anders als Windows ist das macOS nicht für eine Touchscreen-Bedienung ausgelegt. Dennoch lässt sich AirBar mit dem Betriebssystem und diversen Apps ganz ordentlich verwenden – wenn man dem Video des Herstellers Glauben schenkt. Wir sind gespannt, wie das Ganze in der Praxis funktionieren wird.

Quelle: via 9 to 5 Mac

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