Nicht nur ein gänzlich neues, sondern auch Updates für bestehende Modelle hat Apple uns diese Woche beschert. In der 13-Zoll Klasse profitiert vor allem Apples MacBook Air von neuen Prozessoren. 

 

MacBook Air

Facts 

Im Rampenlicht stand bei Apples Event am vergangenen Montag nur das neue MacBook mit Retina-Bildschirm. Parallel dazu betrieb der Hersteller Modellpflege für bestehende MacBook-Linien in seinem Online-Store.

MacBook Air

In einem 32-Bit-Tets für einzelne Prozessorkerne sorgen sowohl der neue Core-i5-Standardprozessor mit 1,6 GHz als auch das 2,2 GHz-i7-Modell, das für Aufrüstungen verfügbar ist, für einen leichten Geschwindigkeitszuwachs.

Bei einem Multi-Core-Test spielte vor allem der i7-Chip seine stärken aus, erzielte einen Geekbench 3 Multi-Core-Wert von 6251 und liegt damit 774 Punkte vor seinem Vorgänger.

 

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Das i5-MacBook Air ist mit 5094 zu 4635 Punkten ebenfalls schneller als der Vorgänger; der Unterschied ist jedoch geringer als beim i7-Modell.

MacBook Pro

Benchmarks des neuen 13-Zoll-MacBook Pros zeigen nur einen leichten Geschwindigkeitszuwachs gegenüber den Vorgängern, schreibt Macrumors. Zwischen drei und sechs Prozent schneller sind die neuen Modelle im Multi-Core-Test.

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Apples MacBook Air dürfte über kurz oder lang zum alten Eisen gehören. Beerbt wird die 2008 von Steve Jobs eingeführte Serie vermutlich vom neuen 12-Zöller mit Retina-Display. Das kostet derzeit ähnlich viel — sogar etwas weniger — als 2008 das erste MacBook Air. Geht man von einem ähnlichen Preisverfall aus, dürfte man schon in zwei bis drei Jahren ein Retina-MacBook für etwa 1000 Euro erstehen können.

Eines spricht derzeit — neben mehr Konnektivität in Form zweier USB-Anschlüsse — für die Air-Serie: Sie ist schneller, da mit einem Lüfter und i5- sowie i7-Prozessoren ausgestattet. Beim neuen MacBook dürfte das Fehlen des Lüfters auch in den nächsten Generationen noch die Leistungsfähigkeit deckeln.