MacBook: Gründe für ein neues Retina-Modell mit 11,88-Zoll-Display

Florian Matthey 7

11, 13 und 15 Zoll - das sind die Display-Größen von Apples MacBook-Familie, 17-Zöller gibt es seit einiger Zeit nicht mehr. Im Laufe des Jahres könnte ein weiteres Modell mit Retina Display hinzukommen, allerdings mit einer 12-Zoll-Display-Diagonale. Ein Analyst verrät, was für diese Gerüchte spricht.

MacBook: Gründe für ein neues Retina-Modell mit 11,88-Zoll-Display

Im vergangenen Oktober tauchten Gerüchte auf, denen zufolge Apple in diesem Jahr ein besonders dünnes 12-Zoll-MacBook mit Retina Display veröffentlichen wird - ob das Gerät dann in die Produktkategorie MacBook Air oder MacBook Pro fallen würde, ist unklar, vielleicht könnte Apple die Aufteilung in zwei MacBook-Kategorien auch einfach aufgeben.

Der Analyst David Hsieh hält diese Gerüchte für glaubwürdig - und meint, den Grund dafür zu kennen, dass Apple mit 12 Zoll auf eine Größe zwischen den beiden aktuellen MacBook-Air-Modellen setzen würde. Genau genommen müssten es 11,88 Zoll sein: Dann nämlich könnte Apple die Displays des iPad Air verwenden und auf die Größe 2732 mal 1536 Pixel zuschneiden, also eine Verdopplung des bekannten Werts in Höhe von 1366 mal 768 Pixeln. Die Pixel-Dichte des neuen MacBooks würde mit 264 PPI somit der des größeren iPad entsprechen.

Es wäre für Apple kein Novum, gleiche Display-Panels in verschiedenen Größen in verschiedenen Geräten einzusetzen. Bevor Apple das erste iPad mini veröffentlichte, waren sich die Beobachter schon sicher, dass die Display-Größe 7,9 Zoll betragen würde - so war dieselbe Auflösung wie beim iPad 1 und 2 mit derselben Pixeldichte wie beim iPhone und iPod touch möglich. Gut denkbar, dass Apple mit dem neuen 11,88er-MacBook einen ähnlichen Weg gehen wird.

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