Ultrabooks: Die größten MacBook Air-Konkurrenten

Philipp Gombert 13

Surface 3 Pro

„Das Surface? Ist das nicht ein Tablet? Ich dachte es geht um Laptops…“ werden sich jetzt vermutlich einige Leser verwundert fragen. Eigentlich galt das Surface immer als iPad-Gegner, doch Microsoft selbst zieht seit Neuestem den Vergleich zum MacBook Air vor. Und das durchaus zurecht: Bei dem neuen Flaggschiff-Modell handelt es sich mittlerweile eher um ein Notebook. Der Werbeslogan lautet nicht umsonst „Das Tablet, das Ihren Laptop ersetzen kann.“.

In der neuesten Ausführung kommt das Surface mit einem 12-Zoll-Display bei einer beeindruckenden Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln. Auch die Prozessor-Wahl hat im Grunde nichts mit einem Tablet zu tun. Je nach Ausführung ist entweder ein Intel Core i3, i5 oder i7 der vierten Generation verbaut. Dabei ist das Surface schlanker als das MacBook Air. Laut Microsoft soll der Akku bei ununterbrochener Internet-Nutzung ganze 9 Stunden durchhalten. Nennenswert ist auch der mitgelieferte Stylus — für kreativere Nutzer mit Sicherheit recht interessant.

Allerdings hat ein solches Mittelding zwischen Tablet und Laptop auch einige Nachteile. So ist das Handling weniger praktisch, als es bei gewöhnlichen Ultrabooks der Fall ist. Da Display und Tastatur nicht fest miteinander verbunden sind, kann es zu Schwierigkeiten beim Schreiben auf dem Schoß oder unebenen Untergründen kommen. Darüber hinaus schlägt das sogenannte Type-Cover mit weiteren 130 Euro zu Buche. Der Preis des Surface Pro 3 liegt in der kleinsten Ausführung bei 799 Euro. Das Top-Modell kostet stolze 1949 Euro. Da das besagte Gerät erst vor Kurzem veröffentlicht wurde, dauert es noch ein paar Wochen bis zum Verkaufsstart. Vorbestellungen werden jedoch unter anderem bei und Cyberport entgegengenommen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung