Arbeitet Apple an Geräten mit „faltbaren“ Displays? Im Netz ist jetzt ein Apple-Patent aufgetaucht, das eine solche Technologie beschreibt. Vielleicht würde sich das für zukünftige MacBooks anbieten.

 

MacBook Pro 2016

Facts 

Patently Apple hat ein Patent entdeckt, das Apple im Jahr 2014 „verdeckt“ eingereicht hatte – unter dem Namen eines Ingenieurs und nicht als Unternehmen. Es beschreibt, wie ein Display über zwei Teile eines faltbaren Gerätes – also beispielsweise ein Laptop oder ein „Klapphandy“ – reichen könnte.

Apple skizziert hierfür den Einsatz von „Karbon-Nano-Schlauch-Strukturen“ (carbon nanotube structures), über die sich Signale übertragen ließen, ohne dass es zu einem Bruch von Kabeln oder anderen Komponenten kommt. Zwar nimmt Apple nicht Bezug auf verschiedene Display-Technologien; sollte ein Display aber ohne Unterbrechung über beide Teile des Gerätes reichen sollen, würde sich ein flexibles OLED-Display anbieten.

Technologie für ein faltbares Display für Tablets, Smartphones oder Laptops hat auch Samsung schon patentiert, beispielsweise im Jahr 2015 und in diesem Jahr. Entsprechende Geräte sind allerdings noch nicht auf dem Markt.

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Apple hat erst letzte Woche neue Modelle des MacBook Pro vorgestellt, die mit der Touch Bar über Displays auf beiden „klappbaren“ Teilen der Notebooks verfügen. Die Touch Bar ist nur eine kleine Erweiterung der Tastatur, allerdings erklärte Apples Design-Chef Jonathan Ive, dass es sich bei der Neuerung nur um den Anfang einer ganz neuen Entwicklung um MacBooks handle. Denkbar wäre beispielsweise, beide Teile eines MacBooks zu Displays zu machen.

Quelle: Patently Apple

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Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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