HyperDrive: Das beeindruckend kleine Thunderbolt-3-Dock für MacBook Pro mit 7 Anschlüssen

Sebastian Trepesch 19

Zwei Steckplätze USB 3.1 Typ A, dazu microSD- und SD-Slot, HDMI-Output, USB C und zweimal Thunderbolt 3 – das HyperDrive zaubert all die Anschlüsse an das MacBook Pro 2016, die wir uns so wünschen. Zum großen Glück fehlt allerdings noch ein entscheidender Fakt.

HyperDrive: Das beeindruckend kleine Thunderbolt-3-Dock für MacBook Pro mit 7 Anschlüssen

Und zwar: die sofortige Verfügbarkeit. Hersteller Hyper, bekannt zum Beispiel von MacBook-Ladegeräten, hat nämlich soeben erst das Kickstarter-Projekt gestartet. Bis zu 16. Januar sollen mit Vorbestellungen über die Crowdfunding-Plattform genügend finanzielle Mittel gesammelt werden. Beachtlich: Das angestrebte Ziel von 100.000 US-Dollar ist nach der ersten Nacht mit 180.000 US-Doller schon längst erreicht.

HyperDrive: Mini-Docking-Station für das MacBook Pro 2016

Kein Wunder, denn mit dem HyperDrive stellt Hyper ein attraktives Produkt einer Anschluss-Bar für das MacBook Pro 2016 vor. Wir erinnern uns, der Rechner besitzt nicht einmal mehr die klassischen USB-Anschlüsse (Typ A), siehe auch den Kommentar: MacBook Pro ohne USB Typ A und SD-Kartenslot. Nur zwei bis vier Thunderbolt-3-Anschlüsse besitzt das neue Modell.

Und an zwei davon wird das HyperDrive angeschlossen. Auf die zwei belegten Steckplätze muss man nicht verzichten, da das Dongle selbst zwei Thunderbolt-3-Ports bietet. Sie sind natürlich auch mit USB C kompatibel und verkraften ein Netzteil zum Laden des Rechners von bis zu 100 Watt. Zudem gibt es weitere Anschlüsse, wie sie das MacBook Pro 2015 besaß, nämlich HDMI, zweimal USB, SD und gesondert sogar microSD. Dank der 45 Gb/s Bandbreite können laut Hersteller alle sieben Ports gleichzeitig genutzt werden, inklusive Betrieb eines Thunderbolt-3-Displays mit 5K-Auflösung – oder zwei 4K-Modelle mit 60 Hz. Der HDMI-Steckplatz könne noch zusätzlich ein 4K-Display mit 30 Hz (oder 1080p 60 Hz) beliefern.

Im Gegensatz zu den klassischen Thunderbolt-Docks passt das HyperDrive mit nur 115 x 28,5 x 8,5 Millimetern in jede Hosentasche – und bringt 34 Gramm auf die Waage. Auf eigene Energieversorgung muss man dagegen verzichten.

99 US-Dollar peilt der Hersteller als Ladenpreis an, dank Zöllen und Steuern dürfte der Euro-Preis noch etwas höher liegen. Sofern das Produkt überhaupt hierzulande auf den Markt kommt – ein ähnliches Hyper-Dock für das MacBook 12″ ist bei den großen Händlern nicht gelistet. In den USA ist der Start der Auslieferung für Februar vorgesehen.

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Alternativen zum HyperDrive mit Thunderbolt

Belkin, Elgato und Co haben bereits große Thunderbolt-3-Docks angekündigt, verfügbar sind sie allerdings noch nicht. Achtung, manch Thunderbolt-2-Produkt könnte mit einem Adapter den Betrieb am neuen MacBook versagen. Lediglich Sonnet hat mitgeteilt, dass die herstellereigenen Thunderbolt-2-Lösungen per Adapter problemlos an einem MacBook Pro 2016 genutzt werden können.

Außerdem gibt es zahlreiche USB-C-Produkte auf dem Markt, siehe Übersicht. Übrigens: Auch GIGA bietet einen kleinen USB-C-Adapter mit USB- und HDMI-Anschluss. Die Gültigkeit des Codes GIGAPPLE für 20 Prozent Rabatt auf haben wir verlängert.

Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016.

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