In einem neuen Interview erklärt Apples Chef-Designer Jony Ive, die Entwicklungsschritte zur Touch Bar im neuen MacBook Pro. Dabei geht er auch darauf, warum der Mac keinen Touchscreen besitzt.

 

MacBook Pro 2016

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Während viele PC-Hersteller seit langer Zeit auf Touchscreens in ihren Notebooks und Tablets setzen, hat sich Apple bei MacBook und iMac gegen einen derartigen Bildschirm entschieden.

Im Interview mit CNET erklärte Jony Ive, dass man sich bereits vor vielen Jahren dagegen entschieden habe.

Man habe Multitouch damals untersucht, um die möglichen Einsatzzwecke zu finden. Dabei stellte Apple fest, dass der Mac nicht der richtige Platz für einen Touchscreen sei.

Auf die Frage, warum dies so sei, wollte Ive nicht eingehen. Es sei ihm nicht möglich darüber zu reden, ohne gleichzeitig Hinweise darauf zu geben, woran man derzeit arbeite.

Möglicherweise handelt es sich dabei um das in den Gerüchten behandelte E-Ink-Keyboard, welches von Sonder entwickelt wurde.

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Touch Bar ist nur der Anfang

Selbstverständlich sprach Ive aber auch über die neue Touch Bar, die kleine OLED-Leiste im neuen MacBook Pro, welches in der vergangenen Woche vorgestellt wurde.

Laut Ive ist die Touch Bar nur der Anfang einer sehr interessanten Entwicklung. Man habe viele Ideen gehabt, die zwar zunächst als Konzept Sinn gemacht hätten, am Ende aber wieder verworfen wurden; noch bevor man mit den eigentlichen Prototypen experimentiert hatte.

Eine große Herausforderung sei es weiterhin, einen Prototypen zu entwicklen, der auf einem hohen Niveau arbeitet, um wirklich herausfinden zu können, ob eine Idee gut ist oder nicht.

Die Touch Bar hat diese Hürde genommen und ihren Weg ins neue MacBook Pro gefunden. Apple hat den Entwicklern einige Design-Richtlinien an die Hand gegeben, an denen sich die Apps orientieren sollen.

Das vollständige Interview mit Jony Ive ist bei CNET zu finden.

Quelle: CNET

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