Kassenschlager MacBook: Wird jetzt sogar das iPhone überholt?

Thomas Konrad

Ein gut informierter Branchenkenner sagt besonders einem Apple-Produkt ein erfolgreiches Jahr voraus. Die Überraschung: Gemeint ist nicht das iPhone – sondern das MacBook. 

Kassenschlager MacBook: Wird jetzt sogar das iPhone überholt?
Bildquelle: GIGA.

2018: Ein gutes Jahr für MacBooks

Vor wenigen Wochen hatte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo erste Details zum neuen MacBook Air 2018 verraten. Der Insider zeigte sich schon damals optimistisch: MacBooks werden sich in diesem Jahr gut verkaufen, meint Kuo.

Seine Erwartungen hat Kuo jetzt noch ein wenig nach oben geschraubt. In einer Notiz an Investoren schreibt er: Apples MacBook-Verkäufe werden in diesem Jahr zwischen 13 und 16 Prozent steigen. Das klingt nicht nach viel, wäre aber ein Erfolg für den US-Konzern. Denn: So stark dürfte im Jahr 2018 keine andere Produktlinie des Herstellers zulegen.

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iPhone und iPad: So erfolgreich sollen die Produkte 2018 sein

Zwischen sieben und zehn Prozent mehr iPads als im Vorjahr könnte Apple in diesem Jahr laut Kuo verkaufen. Apples Kassenschlager, das iPhone, könnte dagegen nur um vier Prozent zulegen.

Grund für die steigenden MacBook-Verkäufe könnte das erwartete neue MacBook Air sein. Apple plant offenbar ein günstigeres Modell mit Retina-Display. Eine Überraschung für Fans: Viele rechneten bislang damit, dass Apples 12-Zoll-MacBook mit Retina-Display die Air-Serie irgendwann ersetzen wird.

Neues MacBook Air noch in diesem Monat?

Das günstigere MacBook Air könnte Apple auf der diesjährigen WWDC vorstellen – die Entwicklermesse findet vom 4. bis zum 8. Juni im kalifornischen San Jose statt. Ein weiteres Event hat Apple für den 27. März angekündigt – das soll ganz im Zeichen des Themas Bildung stehen. Ein preiswerter Mac würde thematisch auch hier ins Programm passen.

Apple hatte das erste MacBook Air bereits 2008 vorgestellt – damals zum hohen Preis von fast 1.800 Euro. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Geräte jedoch zum Einstiegs-MacBook, mit einem Preis, der teilweise sogar unter 1.000 Euro lag. Zumindest rein äußerlich blieb das Gerät seit 2010 unverändert. Allein das könnte der Grund für einen erfolgreichen Verkaufsstart des Nachfolgers sein.

Quelle: StreetInsider

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