Gerade erst hat Apple neue Modelle des MacBook Pro vorgestellt – und schon schaut die Gerüchteküche aufs Jahr 2017: Im nächsten Jahr sollen MacBooks günstiger werden und mehr Arbeitsspeicher erlauben. 

 

MacBook Pro 2016

Facts 

Der üblicherweise gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo – der beispielsweise die Touch-Bar-Leiste im MacBook Pro bereits im Mai vorhergesagt hatte – äußerte sich zu Apples MacBook-Plänen für das Jahr 2017. Die für viele wohl wichtigste Meldung: Nach der Preiserhöhung des MacBook Pro in diesem Jahr, soll Apple im kommenden Jahr die Preise für aktuelle MacBook-Modelle wieder senken.

Kuo verweist darauf, dass Apple in der Vergangenheit MacBooks mit neuen wichtigen Features zunächst für einen hohen Preis auf den Markt brachte und diesen dann sukzessive senken konnte. So war beispielsweise das MacBook Air ursprünglich ein sehr teures Gerät – das günstigste kostete bei der Einführung 1699 Euro. Mittlerweile ist das MacBook Air das günstigste aller Apple-Notebooks. Mittelfristig dürfte das 12-Zoll-MacBook zum Einsteiger-MacBook werden, sodass hier eine Preissenkung besonders wahrscheinlich ist. Kuo erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2017 deutlich günstigere Geräte, wobei die Preissenkung wohl in Verbindung mit neuen Modellen erfolgen dürfte.

Bilderstrecke starten(14 Bilder)
MacBook Pro und iPad Pro: Dieses USB-C-Zubehör macht euer Leben leichter

Neue MacBooks Pros mit 32 GB RAM?

Die nächste Generation des MacBook Pro wird nach Kuos Informationen bis zu 32 GB Arbeitsspeicher unterstützten. Im Moment sind 16 GB das Maximum – was laut Apples Marketing-Chef Phil Schiller daran liegt, das mit den aktuellen Komponenten andernfalls Abstriche in Sachen Batterielaufzeit nötig wären. Laut Kuo hängt die RAM-Erhöhung allerdings davon ab, ob Intels Cannonlake-Prozessoren schon in der zweiten Jahreshälfte 2017 zur Verfügung stehen werden, die bei LPDDR4-RAM zwischen 15 und 25 Prozent weniger Energie verbrauchen.

Den aktuellen Modellen des MacBook Pro prognostiziert Kuo auf jeden Fall gute Verkaufszahlen: Für die Geräte spreche, dass die Technologien USB-C und Touch Bar mit der Veröffentlichung neuen Zubehörs beziehungsweise neuer Software durch Dritt-Hersteller und -Entwickler mit der Zeit immer attraktiver werden und ein gesundes Ökosystem entstehe. Eine Preissenkung im Jahr 2017 dürfte dann ihr Übriges tun.

Quelle: via Mac Rumors

MacBook Pro bei Apple ansehen

Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

Ist der Artikel hilfreich?