MacBook Pro: 16 Gigabyte Arbeitsspeicher für mehr Akkulaufzeit

Thomas Konrad

Bei 16 Gigabyte ist Schluss: Mehr Speicher passt in Apples neues MacBook Pro nicht. Den Grund dafür hat nun Marketing- und App-Store-Chef Phil Schiller verraten: die Akkulaufzeit.

Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016.

Würde man zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 16 Gigabyte Arbeitsspeicher in dem Notebook verbauen, bräuchte man auch ein neues Speichersystem. Das würde deutlich mehr Strom verbrauchen und wäre für ein Notebook nicht effizient genug, erklärt Phil Schiller in einer E-Mail:

Thank you for the email. It is a good question. To put more than 16GB of fast RAM into a notebook design at this time would require a memory system that consumes much more power and wouldn’t be efficient enough for a notebook. I hope you check out this new generation MacBook Pro, it really is an incredible system.

Bilderstrecke starten(14 Bilder)
MacBook Pro und iPad Pro: Dieses USB-C-Zubehör macht euer Leben leichter

Am Ende fügt Schiller hinzu: „Ich hoffe, Sie schauen sich das neue MacBook Pro an; es ist wirklich ein unglaubliches System.“

Ein Macrumors-Leser hatte sich gefragt, warum Apple nicht mehr als 16 Gigabyte Speicher zulässt, und dem Apple-Vizepräsident eine E-Mail geschrieben.

Nach mehreren Generationen ohne größere äußerliche Neuerungen präsentierte Apple im Oktober eine gänzlich überarbeitete Version des mobilen Flaggschiff-Macs. Drei neue Standard-Geräte stehen zur Wahl: Eine 13-Zoll-Variante ohne das berührungsempfindliche Zweitdisplay namens Touch Bar, dazu jeweils eine 13- und 15-Zoll mit Touch Bar. Neu ist das Gehäuse, das sich an das Retina-MacBook anlehnt, jedoch geradliniger erscheint. Neu auch der Bildschirm, der jetzt — wie iMac, iPhone und iPad zuvor — mehr Farben im P3-Farbraum darstellt. Neu die Tastatur, angeblich stabiler als beim kleinen MacBook ohne „Pro“.

Dem Preis sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Mindestens rund 2.000 Euro werden für ein Touch-Bar-Modell fällig. Der 15-Zöller nähert sich preislich bereits den 3.000 Euro an.

Apples Touch Bar beherbergt auch einen Touch-ID-Sensor — vielleicht sogar der Hauptgrund, sich für eines der zukunftsträchtigen Modelle zu entscheiden. Mit ihm kann man den Mac nicht nur entsperren, sondern auch per Apple Pay — sofern im jeweiligen Land verfügbar — bezahlen.

Quelle: Macrumors

MacBook Pro bei Apple ansehen*

 

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung