MacBook Pro mit verlöteter SSD: Apple Stores erhalten Gerät zur Datenrettung

Holger Eilhard 10

Beim Teardown des neuen MacBook Pro mit Touch Bar wurde offensichtlich: Auch die SSD in Apples neuestem Notebook kann nicht länger ausgetauscht werden. Die Datenrettung soll nun ein neues Werkzeug für Apples Mitarbeiter ermöglichen.

MacBook Pro mit verlöteter SSD: Apple Stores erhalten Gerät zur Datenrettung
Bildquelle: 9to5Mac.

Konnte man in der Vergangenheit das SSD-Modul noch vom Logicboard trennen, hat sich Apple beim neuen MacBook Pro mit Touch Bar dazu entschlossen auch die SSD fest auf der Platine zu verlöten.

Um dennoch im Fall der Fälle die Daten von einem defekten MacBook Pro retten zu können, erhalten die Apple Stores nun ein spezielles Gerät, welches ein Kopieren der Daten ermöglichen soll.

Um den Mitarbeitern Zugriff auf die Daten zu geben, ist auf der Platine ein kleiner Diagnostikport vorhanden, der in Kombination mit dem neuen Werkzeug die Datenrettung erlaubt:

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Datenrettung durch Apple bei defekten Komponenten

Wie 9to5Mac berichtet, bietet Apple den Käufern des neuen MacBook Pro einen Datentransfer an – sofern das Gerät noch in der Garantiezeit ist.

Das Bild zeigt das Gerät in das ein defektes Logicboard eingesetzt wurde. Eine Verbindung mit einem MacBook Pro via USB-C über eine kleine Box mit eigener Stromversorgung erlaubt dann das Sichern der Daten.

Apple kann eine Sicherung der Daten allerdings nicht in allen Fällen garantieren. Der Versuch einer Datensicherung wird bei Fehlern beim Logicboard, SSD, Touch ID oder der Wi-Fi-Karte angeboten, da all diese Komponenten direkt mit dem Logicboard verbunden sind.

Da auch Touch ID eine direkte Verbindung mit dem Logicboard hat, müssen beide gleichzeitig ausgetauscht werden, wenn einer der Komponenten defekt sein sollte.

Es ist aber nicht in allen Fällen ein Komplettaustausch notwendig. Apples Mitarbeiter haben die Möglichkeit zu einer Kalibrierung von Touch ID, welche in einigen Fällen diesen – möglicherweise teuren Austausch – unnötig machen könnte.

Quelle: 9to5Mac

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