Das günstigste neue MacBook Pro hat zwar keine Touch Bar, vielleicht aber einen Vorteil gegenüber den teureren Modellen: Das SSD-Modul lässt sich austauschen — und damit auch erweitern.

 

MacBook Pro 2016

Facts 

Das PC-Hardware-Unternehmen Other World Computing hat das 13 Zoll große MacBook Pro ohne Touch Bar aufgeschraubt und stellt fest: Anders als beispielsweise beim 12-Zoll-MacBook lässt sich das SSD-Modul ausbauen. Der Speicher des Macs lässt sich also erweitern.

Die Prozedur sei allerdings nicht einfach: Es ist zum Beispiel schwieriger als bislang, die Bodenplatte des Geräts abzunehmen. Um an die SSD zu gelangen, muss man außerdem einen der beiden Lautsprecher herausnehmen. Ein stark klebendes Band, das die SSD halb bedeckt, erfordert dazu Fingerspitzengefühl.

Ob ein Austausch auch bei Modellen mit Touch Bar möglich ist, lässt sich im Moment nicht überprüfen. Appleinsider vermutet, dass die Geräte im Inneren ähnlich aufgebaut sind. Das SSD-Modul könnte so ebenfalls austauschbar sein.

1.999 Euro sind mindestens für ein MacBook Pro mit Touch Bar fällig. Wer die 15-Zoll-Variente mit dedizierter Grafik bevorzugt, muss 2.699 Euro hinblättern. Beide Größen gibt es ab Werk auch in leistungsstärkeren Konfigurationen mit 512 Gigabyte SSD-Speicher. Wer noch mehr Speicher benötigt, kratzt schnell an der 3.000-Euro-Grenze.

300 Euro günstiger ist das neue MacBook Pro ohne Touch Bar. Aber nicht nur auf letztere muss man verzichten: Dem Modell fehlen auch zwei der neuen und schnellen Thunderbolt-3-Anschlüsse. Passwörter muss man hier weiterhin eintippen — der Touch-ID-Sensor ist ein Anhängsel der Touch Bar und fehlt in der „Einsteiger“-Klasse.

Beiden Geräten gemein ist das neue Display: Das ist nicht nur heller als beim Vorgänger, sondern stellt auch mehr Farben im P3-Farbraum dar.

 

Quelle: OWT, via Appleinsider

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Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016
Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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