Profi-Videoeditor: Neues MacBook Pro schlägt besser ausgestattete Windows-Notebooks

Kaan Gürayer 5

Zu teuer, zu wenig Schnittstellen, zu wenig Leistung: Für die neuen MacBooks Pro musste sich Apple viel Kritik anhören. Ein professioneller Video-Editor widerspricht aber nun vehement. Dank perfekt abgestimmter Hard- und Software würden die Apple-Laptops sogar besser ausgestattete Windows-Notebooks schlagen. 

Profi-Videoeditor: Neues MacBook Pro schlägt besser ausgestattete Windows-Notebooks
Bildquelle: GIGA.

Dass Leistung auf dem Papier nicht notwendigerweise mit der Performance im Alltag gleichzusetzen ist, sollte spätestens beim Vergleich zwischen dem iPhone und Android-Smartphones bekannt sein. Letztgenannte sind mittlerweile bei 10-Kern-Prozessoren und 6 GB RAM angelangt, dennoch kann ein iPhone 7 mit Quad-Core-Chip und nur einem Drittel des Arbeitsspeichers locker mit Samsung Galaxy S7, OnePlus 3 und Co mithalten.

Ähnlich sieht das auch Thomas Grove Carter, der als professioneller Video-Editor beim Londoner Designstudio Trim Editing arbeitet, bei Apples neuer MacBook-Pro-Serie. Carter hat das neue MacBook Pro mit 15 Zoll und Touchbar laut eigener Aussage seit circa einer Woche in Betrieb und ist vom Notebook nicht nur hellauf begeistert, sondern widerspricht auch der Kritik an Apple, dass die Geräte zu schwachbrüstig seien.

„Zuallererst, es ist richtig schnell“, so der Video-Editor. „Völlig egal, was die Spezifikationen sagen – Hard- und Software sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass auch besser ausgestattete Windows-Notebooks alt aussehen.“

Das MacBook Pro wurde Carter zufolge dazu genutzt, die gesamte Woche hochauflösendes 5K-Material mit der neuesten Version von Final Cut Pro X zu schneiden – und die Performance sei dabei „butterweich“ gewesen.

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Anschlussarmut kein Problem

Die vielfach kritisierte Anschluss-Armut der neuen MacBooks Pro sei für den Video-Profi im Übrigen kein Problem, da er bereits Samsungs T3 SSD als externe Festplatte nutzt, die ebenfalls USB Typ C verwendet. Diese könne er nun sogar direkt an sein neues MacBook Pro anschließen, ohne einen Adapter zu verwenden. Ein Thunderbolt-3-Dock möchte er sich zwar trotzdem noch zulegen, das werde aber ohnehin nur die Thunderbolt/Mini DisplayPort-Converter ersetzen, die er aktuell nutzt.

Sicher ist das Anwendungsszenario von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich und die Erfahrungen von Thomas Grove Carter nicht auf alle MacBook-Pro-Nutzer übertragbar. Dennoch erlaubt der Bericht einen interessanten Einblick in den Alltag mit den neuen MacBooks Pro und zeigt, dass sie wohl doch nicht so leistungsschwach sind, wie manch einer im Vorfeld angenommen hat.

Quelle: Huffington Post, via 9to5Mac

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