Apple soll angeblich nicht nur fürs iPhone, sondern auch für MacBooks einen Wechsel hin zu OLED-Displays planen. Damit ließe sich unter anderem die Batterielaufzeit der Geräte weiter verbessern.

 

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Facts 

Die koreanische Website ET News berichtet, dass Apple in zukünftigen MacBooks OLED-Displays verwenden möchte. Das würde einige entscheidende Vorteile bringen: OLEDs verbrauchen weniger Strom als herkömmliche LC-Displays und bringen auch Verbesserungen in Sachen Helligkeit und Kontrast. Da die organischen Dioden selbst leuchten, ist auch keine separate Leiste zur Beleuchtung nötig, wodurch sich die Displays noch dünner konstruieren lassen.

Allerdings bringen OLEDs auch Nachteile: Vor allem sind die Displays nicht so langlebig wie LC-Displays. Das ist vor allem bei einem Laptop, dessen Lebensdauer länger als die einer Smartwatch und eines Smartphones ist und dessen Display sich noch mehr in einem Dauerbetrieb befindet, problematisch. Allerdings verringert sich dieser Nachteil stetig: Im Sommer verkündete LG, dass die eigenen OLED-Fernseher jetzt eine Lebensdauer von 100.000 Stunden bieten. Selbst wenn ein Benutzer ein MacBook zehn Stunden am Tag betreibt, würde das Display also 27 Jahre überleben – viel länger also, als dies bei Laptops nötig ist.

Schon jetzt verwendet Apple in seinen Produkten vereinzelt OLED-Displays – allerdings nur sehr kleine: Die Apple Watch arbeitet mit einem solchen Display, auch die Touch Bar im neuen MacBook Pro ist ein OLED-Display. Im nächstjährigen iPhone 8 werden nach Informationen von Sharp ebenfalls OLED-Displays zum Einsatz kommen. Laut ET News soll das Touch-Bar-Display von Samsung stammen. Wer OLED-Displays für das eigentliche MacBook-Display liefern könnte, verrät die Website nicht.

Quelle: ET News via Mac Rumors

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Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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