Kritik an Apple: Weltberühmter Rock-Musiker teilt aus und trifft einen wunden Punkt

Holger Eilhard 15

Queen-Gitarrist Brian May hat sich in einem aktuellen Beitrag öffentlich über Apples jüngste Entwicklungen aufgeregt. Konkret geht es ihm um ein Feature, das nicht nur in den Macs zu finden ist — und das offensichtlich nicht nur bekannte Rock-Musiker stört.

Kritik an Apple: Weltberühmter Rock-Musiker teilt aus und trifft einen wunden Punkt
Bildquelle: GIGA.

Brian May nach USB-C-Unfall: Apple will nur mehr verkaufen

May beginnt die Beschreibung neben dem Instagram-Foto eines verbogenen USB-C-Steckers mit den Worten: „Dies ist einer der Fälle, in dem meine Liebe für Apple zu Hass wird“. Beim Umstecken des Ladekabels von einer Seite seines Macs in die Andere hatte May den kleinen weißen Stecker verbogen.

Dies brachte das Fass anscheinend zum Überlaufen, denn es folgten die bekannten Beschwerden, darunter etwa, dass das Ladekabel nicht länger — wie noch bei MagSafe üblich — einfach „herausfällt“. Oben drauf müsse man jetzt noch „einen vollen Sack verdammter Adapter“ mit sich herumtragen. Man müsse außerdem „alle alten Ladekabel wegwerfen“ und viel Geld ausgeben, um Neue zu kaufen, so May.

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This is one of the reasons my love for Apple is turning to hatred. Now we’re forced into using these damn USB-C connectors for everything. It means we have to carry around a bagful of pesky adaptors, we have to throw away ALL our old charging leads, and spend tons of money on new ones, and if something tugs in the wire it does NOT harmlessly fall out like the Mag-Safe plugs we all got so used to (genius). And if one of these things is plugged into the left hand side and we roll the computer to the left to insert in into the right hand side - THIS happens. A bent USB-C connector which is instantly useless. So we spend more and more money replacing the horrible things. I recently also found out how little Apple Help cares if you run into problems - all they want to do is sell you more stuff. All in all - Apple has become an an entirely selfish monster. But they have us enslaved. It’s hard to find a way out. Anybody out there have the same feeling ? Bri

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Der Musiker sagte, dass er darüber hinaus kürzlich feststellen musste, dass Apples Support sich nicht wirklich für die Lösung von Problemen interessiert, sondern einfach nur mehr verkaufen will. Ob es sich hierbei ebenfalls um das verbogene USB-C-Kabel dreht, geht aus dem Text nicht hervor.

Apple sei zu einem „vollständig egoistischen Monster“ geworden, dem man nur schwer entrinnen kann. Es sei schwierig einen Ausweg zu finden, so May weiter. Die Frage, ob jemand anderes ebenfalls dieses Gefühl hat, wurde daraufhin in den vergangenen 24 Stunden in mehr als 5.000 Kommentaren beantwortet. Das Bild hat mittlerweile fast 90.000 Likes.

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Kritik an USB-C und dem Wegfall von MagSafe

Die Kritik richtet sich in diesem Fall also nicht nur an Apples Entscheidung, seit mittlerweile vielen Jahren auf USB-C zu setzen. Es geht auch darum, dass der von vielen geliebte MagSafe-Stecker dem Rotstift zum Opfer gefallen ist. May bezeichnete die alte Lösung als Geniestreich.

Die Beschwerden über den Einsatz von USB-C sind alles andere als neu. Mit der Einführung des MacBook Pro mit Touch Bar führte Apple das fort, was man mit dem 12″ MacBook begonnen hatte. Dazu gehörte neben der leidigen Tastatur, die weiterhin für Probleme sorgt, eben auch der vollständige Wehsel auf USB-C.

Der neue Stecker hat jedoch nicht nur Nachteile, zu denen unter anderem auch der Wirrwarr über die Unterscheidung zwischen USB-C und Thunderbolt-3-Kabeln gehört. So erlaubt der Stecker, das korrekte Kabel vorausgesetzt, eine Vielzahl von Möglichkeiten, für die bislang verschiedene Stecker oder Verbindungen nötig waren. Gleichzeitig wird dank USB-C aber auch das Laden von Notebook, Tablet oder Smartphone einfacher, da man nur noch ein Netzteil oder einen Akku mit sich herumtragen muss.

Brian May ist nicht der erste Musiker, der sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber Apple geäußert hatte. So hatten sich etwa Noel Gallagher von Oasis oder auch Taylor Swift über Apples Praktiken aufgeregt. In diesen Fällen ging es aber primär um Apple Music und nicht um die Hardware des Unternehmens.

Quelle: Brian May/Instagram via Cult of Mac

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