Eine kleine aber stetig wachsende Anzahl von Nutzern eines MacBook Pro beschwert sich über Komplikationen mit der Benutzeroberfläche von OS X Yosemite. Demnach gibt es Verzögerungen bei der Bedienung und die Animationen sind abgehackt. 

 

MacBook Pro mit 13-Zoll Retina-Display

Facts 

Derzeit betrifft das Problem wohl Besitzer der aktuellen Baureihe des MacBook Pros (2015). Im gesamten Betriebssystem von OS X Yosemite sind laut den Nutzern die Verzögerungen zu spüren. Unter anderem tritt es beim Öffnen des Mission Control und Launchpads auf. Auch die Vollbildfunktion und sogar das Scrollen von Webseiten sind davon betroffen.

In den zu diesem Problem gestarteten Threads wurden über 200 Antworten und 20.000 Besuche verzeichnet.  In den diversen Foren wird bereits nach einer Lösung für das Problem gesucht. So wird vorgeschlagen, den PRAM zurückzusetzen. Es handelt sich dabei um einen kleinen Bereich des Arbeitsspeichers, der als Parameter-RAM bzw. PRAM (Parameter Random-Access Memory) bezeichnet wird. Darauf werden  bestimmte Einstellungen an einem Speicherort gesichert, auf den OS X schnell zugreifen kann. Weiterhin können Nutzer den Kontrast erhöhen und die Transparenz reduzieren. Diese findet ihr in den Einstellungen unter Bedienungshilfen. Außerdem wird dazu geraten, einen sogenannten Clean-Install durchzuführen, d.h. das Betriebssystem komplett neu aufsetzen und kein Backup im Nachhinein zu installieren.

Überraschenderweise soll das Problem vereinzelt auch bei MacBook Pros aus dem Jahr 2012 bis 2014 auftreten. Woran das Problem liegt, ist noch unklar. Es gibt auch kein offizielles Statement seitens Apple. Aller Wahrscheinlichkeit nach könnte ein Softwareproblem von OS X Yosemite vorliegen. Demnach berichten Nutzer davon, dass ihr MacBook Pro aus dem Jahr 2010 ohne Komplikationen liefe und das 2015-Modell erheblich unter den Lags leide, obwohl die Spezifikationen sich verbessert haben.

Macbook Pro 2015 UI Lag

Quelle: macrumors

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.