USB 3.0-Gehäuse im Test: Günstige Speicherweiterung für MacBook und Co.

Sven Kaulfuss 9

Auf der Suche nach einem Festplatten/SSD-Gehäuse mit USB 3.0? Die Auswahl ist schlichtweg gigantisch. Wir haben ein Modell – optisch im Alu-Look wunderbar zum MacBook passend – kurzerhand getestet. Mit günstig noch dazu.

USB 3.0-Gehäuse im Test: Günstige Speicherweiterung für MacBook und Co.

Es war von Apple eine wohlweislich gute Entscheidung, ab dem Sommer 2012 doch noch USB 3.0 in den Macs zu verbauen. Zuvor setzte man ganz und gar auf Thunderbolt und das veraltete USB 2.0. Im Gegensatz zum technisch zwar besseren Thunderbolt, überzeugt USB 3.0 letztlich mit einem wesentlich besseren Preis.

Festplattengehäuse für Thunderbolt sind hingegen extrem rar gesät und sehr teuer (100 Euro aufwärts). Das Pendant mit USB 3.0 . Normale mechanische Festplatten werden übrigens durch USB 3.0 nicht ausgebremst. Auch SSDs mit SATA-III-Interface müssen theoretisch nur minimale Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen, vorausgesetzt, die SSD reizt den Anschluss voll und ganz aus.

Zum Vergleich: SATA III bietet auf dem Papier Übertragungsraten von 6 Gbit/s, USB 3.0 5 GBit/s und Thunderbolt 10 GBit/s beziehungsweise 20 GBit/s (Thunderbolt 2). Ergo: 90 Prozent oder noch mehr der Anwender genügt ein USB-3.0-Laufwerk gänzlich.

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Die Geschichte des MacBook: 10 Jahre Innovation (Überblick).

Testprodukt: „EasyAcc Super Speed“ mit USB 3.0 für Mac und Co.

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Bei uns heute im Test: Das . Bietet Platz für eine Festplatte oder SSDs (2,5 Zoll) mit einer Bauhöhe von 7 oder 9,5 mm, ein internes SATA-III-Interface und eine Optik, die mit ihren Aluminium-Imitat (Plastik) vortrefflich zu jedem aktuellen MacBook, MacBook Air oder MacBook Pro (Retina) passt – auf Wunsch aber auch gänzlich in schwarz erhältlich. Kostenpunkt jeweils . Mit im Paket ist auch ein passendes USB-3.0-Kabel. Übrigens: Wer das Laufwerk direkt an neue MacBook per USB 3.1 Typ C anschließen möchte, der kann dies entweder über einen passenden Adapter oder das direkt dafür gedachte Kabel tun – jeweils separat erhältlich (wir berichteten).

EasyAcc Gehäuse für USB 3.0: Einbau einer SSD/Festplatte – so geht’s…

Der Einbau unsere Test-SSD (ein etwas älteres Modell, Samsung SSD 840 Basic mit 250 GB) ist kinderleicht. Keinerlei Werkzeug wird benötigt. Wir schieben einfach das Gehäuse auf (Deckel kurz nach unten drücken und rausziehen), legen die SSD ein, drücken diese kurz zum SATA-Anschluss an und zum Schluss kommt der Deckel wieder drauf – fertig!

Jetzt können wir unsere externe SSD einfach per USB 3.0 an den Mac anschließen – eine kleine LED signalisiert Datenübertragung bzw. Ruhe-Modus. Unter Umständen müssen wir vor der Benutzung noch über das Festplattendienstprogramm das Laufwerk formatieren, mehr aber nicht. Fortan können wir das Laufwerk zum Datenaustausch oder alternativ beispielsweise als Backup-Medium für Time Machine gebrauchen.

USB-3.0-Gehäuse von EasyAcc: Geschwindigkeitstest

Das „EasyAcc Super Speed“ überzeugt uns bis jetzt mit einer extrem einfachen Installation und einem optisch ansprechenden Äußeren. Doch wie schaut es mit der Geschwindigkeit aus?

Zunächst ein Blick auf die Übertragungswerte per USB-2.0-SATA-Adapterkabel…

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Der veraltete USB-2.0-Standard bremst unsere SSD stark aus. Mehr als knapp 42 MB/s sind nicht drin. Jetzt der Vergleich mit dem „EasyAcc Super Speed“ USB-3.0-Gehäuse…

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So muss dies ausschauen. Benutzt man aktuellere SSDs, so würde man noch bessere Werte (vor allem beim Schreiben) erzielen. Bei diesen Übertragungsraten taugt die Platte zu mehr als nur zum Daten-Backup.

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Zusammenfassend: Das „EasyAcc Super Speed“ USB-3.0-Gehäuse ist günstig, schnell und hinterlässt einen guten Eindruck bei uns – empfehlenswert.

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