Neue MacBook-Pro-Modelle wohl nicht mit „Kaby Lake“-Chips

Florian Matthey

Intel hat auf dem Intel Developer Forum die nächste Generation der Core-Chips mit dem Namen „Kaby Lake“ vorgestellt. Aller Voraussicht nach werden neue MacBooks aber erst einmal nur Prozessoren der Vorgängergeneration „Skylake“ bekommen.

Auf dem Intel Developer Forum konzentrierte sich Intel in erster Linie auf die Leistungsfähigkeit der Intel-Chips in Sachen Grafik: Die für die Demonstrationen mit Skylake-Chips ausgestatteten HP- und Dell-Laptops zeigten die Bearbeitung von Videos im Format 4K sowie das Blizzard-Spiel Overwatch. Die integrierten Grafikchips sollen in der nächsten Generation mit diesen Aufgaben auch in der Mobil-Variante ohne Weiteres zurechtkommen.

Da werden natürlich auch Apple-Kunden hellhörig, die seit langem auf neue MacBooks – vor allem auf neue Modelle des MacBook Pro – warten. Mac Rumors benennt aber ein Detail, das tatsächlich wenig optimistisch stimmt: Üblicherweise veröffentlicht Intel von seinen neuen Prozessorgenerationen zunächst die 4,5- und 15-Watt-Varianten. Diese eignen sich nicht für die verschiedenen Modelle des MacBook Pro, deren aktuelle Prozessoren deutlich mehr Strom – mindestens 23 Watt – in Anspruch nehmen.

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Apple hat die MacBook-Pro-Linie seit Mai letzten Jahres nicht mehr aktualisiert. Im Herbst soll allerdings ein größeres Update anstehen, im Rahmen dessen Apple den Geräten auch ein Redesign spendieren könnte – allen voran in Form einer LED-Touchscreen-Leiste über der Tastatur. In Sachen Prozessoren wird es aber eben offenbar nur Skylake-Chips geben – was aber ebenfalls eine Verbesserung zu den aktuell verwendeten Broadwell- und Haswell-Chips wäre.

Surface Book vs. Macbook.

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